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Gartenkalender mit Bauernregeln, Wetterregeln, Geburtstagen, Todestagen, Gedenktagen, Festtagen, Feiertagen, Volksbräuchen im Jahreskreiskalenderblätter Mai Thema ZauberpflanzenDer etwas andere "Gartenkalender"
Geburtstage und Todestage bekannter Persönlichkeiten, Gedenktage, Feiertage, Brauchtum, Gedichte, Zitate u.v.m.

Hexe Symbol für  Zauber und Magie der PflanzenMonatsthema: Zauberpflanzen
Mit Musik: Tschaikowsky Mai Starlight Nights © B. Krueger

Maius ist der griechischen Göttin für Wachstum und Vermehrung Maia gewidmet; bei den Römern war es Gott Jupiter bzw. Maius - der wachstumsbringende Gott; dementsprechend gibt es die Bezeichnungen Blütenmonat, Blumenmonat oder auch Wonnemond bzw. Wonnemonat. Das germanischen Wort Mai bedeutet: jung (junges Mädchen = Maid). Weidemonat nennt man ihn, weil das Vieh geht jetzt auf die Weide oder gar auf die Alm zurückkehrt. Walpurgismonat stehen in alten Kalendarien, weil am 31. die Walburgisnacht stattfindet. Marienmonat heißt er in der katholischen Kirche. In fast jeder Kirche findet sich jetzt, der „Maialtar”, eine besonders mit Blumen und Kerzen geschmückte Marienstatue, die optisch den Mittelpunkt der Maiandachten zu Ehren der heiligen Gottesmutter Maria bilden, der dieser Monat geweiht ist.

Dieser Monat ist der Kuss, den der Himmel gibt der Erde. (Friedrich von Logau)

Maigedichte

Rezept des Monats: Salbeimäuschen

Bücherliste Zauberpflanzen

1.

MaifeiertagMaibaum Foto Wolfgang Brandt

Es ist heute der 1. Mai.
Wie ein Meer des Lebens ergiesst sich
der Frühling in die Erde,
der weisse Blütenschaum bleibt an den Bäumen hängen.
Es ist ein schöner Tag.
(Heinrich Heine)
Woran denken Sie? An rote Fahnen und Gewerkschaftsumzüge zum Tag der Arbeit, an den zusätzlichen Feiertag - oder an aufkommende Frühlingsgefühle, Vogelgezwitscher und Wonnemonat? Maibäume, Maifeuer und Maitanz?"Pflanze des Tages" ist jedenfalls die Nelke! Weiterlesen

2.

Novalis (eigentl. Friedrich Freiherr von Hardenberg, 1772-1801) geboren am 2.5.

Es färbte sich die Wiese grün
Und um die Hecken sah ich blühn,
Tagtäglich sah ich neue Kräuter,
Mild war die Luft, der Himmel heiter.
Ich wußte nicht, wie mir geschah,
Und wie das wurde, was ich sah.
(Das ganze Gedicht lesen)

Weitere Novalis Gedichte und Zitate
Buchtipps:
Novalis Blaue Blume und Karfunkelstein. Geträumte Märchen.
Aphorismen von Novalis
Fitzgerald, Penelope Die blaue Blume

3.

Wilhelm Busch (1832-1908)

Sei mir gegrüßt, du lieber Mai,
mit Laub und Blüten mancherlei!
Seid mir gegrüßt, ihr lieben Bienen,
vom Morgensonnenstrahl beschienen!
Wie fliegt ihr munter ein und aus
in Imker Dralles Bienenhaus
und seid zu dieser Morgenzeit
so früh schon voller Tätigkeit.
Für Diebe ist hier nichts zu machen,
denn vor dem Tore stehn die Wachen.
Und all´ die wacker´n Handwerksleute
die hauen, messen stillvergnügt,
bis daß die Seite sich zur Seite
schön sechsgeeckt zusammenfügt.
Schau! Bienenlieschen in der Frühe
bringt Staub und Kehricht vor die Tür;
Ja! Reinlichkeit macht viele Mühe,
doch später macht sie auch Pläsier.

4.

ZauberpflanzeWas sind Zauberpflanzen?

Man teilt die Zauberpflanzen nach alter Überlieferung in folgende Kategorien (wobei sich natürlich oft Mehrfachzuordnungen ergeben) Amulette und Talismane / Beruf- und Beschreikräuter / Heilpflanzen / Hexenkräuter/Teufelskräuter / Liebespflanzen / Orakelpflanzen / Räucherpflanzen / Weihkräuter / Wetterpflanzen Weiterlesen

5.

Europatag

Als Europatag werden zwei Tage des Jahres bezeichnet, Am 9. Mai gedenkt man der Schuman-Erklärung, der 5. Mai jedes Jahres erinnert an die Gründung des Europarates.
Als "Pflanze des Tages" könnte man vielleicht die Iris nehmen, die es in blau und gelb,, farblich also wie die Europaflagge) gibt.
Linktipps: Europa-Rosarium Sangerhausen / "Europarosen"

ZauberpflanzeZauberpflanze Alraune Mandragora officinarum / vernalisAlraune Mandragora - Pietro de Crescenzi 1583

Die berühmteste aller Zauberpflanzen ist die Alraune, deren Wurzel recht deutlich eine Menschengestalt erkennen läßt.
Diese Eigenschaft war der Anlaß, dieser Pflanze viele magische Eigenschaften zuzuweisen. Keinem anderen Gewächs wurde so viel Interesse und Beachtung geschenkt. Das liegt wohl auch daran, daß man sie im Laufe der Zeit in Volkserzählungen mit so viel Mysterium umgab, daß sie mehr und mehr nicht nur für die mächtigste, sondern auch für die gefährlichste aller Zauberpflanzen gehalten wurde. Sie war ein sehr wirksamer Bestandteil von Hexensalben und -tränken.. Weiterlesen

6.

Christian Morgenstern (1871-1914) geboren am 6.5.


Der Duft der Dinge
ist die Sehnsucht,
die sie uns
nach sich erwecken.
(aus: Gesammelte Werke in einem Band)
Buchtipps:
Gedichte von Christian Morgenstern 956 S. Insel 2004
Galgenlieder von Christian Morgenstern 126 S. Piper 2002
rororo Monographien Christian Morgenstern 167 S. Rowohlt 2006


Alexander Freiherr von Humboldt (1769-1859) gestorben am 6.5.

Friedrich Heinrich Alexander Freiherr von Humboldt war ein deutscher Naturforscher und Entdecker , der jüngere Bruder des deutschen Gelehrten und Staatsmanns Wilhelm von Humboldt und wohl - der letzte - Universalgelehrte: Anthropologe, Botaniker, Ethnograf, Geologe, Mineraloge, Philanthrop., Physiker und Vulkanologe, Begründer der Geografie, Klimatologie und Ozeanografie. Seine Forschungsreisen nach Mittel- und Südamerika (1799-1804) und Zentralasien (1829) machten ihn bereits zu seinen Lebzeiten weltberühmt. Der berühmte Naturwissenschaftler brachte von seinen Forschungsreisen viele Pflanzen nach Europa. Weiterlesen
Buchtipp: Botting, Douglas Alexander von Humboldt Biographie eines großen Forschungsreisenden.

Sigmund Freud (1856-1939) geboren am 6.5.

Österreichischer Arzt und Tiefenpsychologe, prägte u. a. den Begriff Narzissmus, Begründer der Psychoanalyse.

Blumen anschauen
hat etwas Beruhigendes:
Sie kennen weder Emotionen
noch Konflikte.
Buchtipps:
Freud. Eine Biographie für unsere Zeit von Peter Gay Fischer 2006
Der Seele dunkle Pfade. Ein Roman um Sigmund Freud von Irving Stone Rowohlt 2001

7.

ZauberpflanzeZauberpflanze Helleborus Christrose / LenzroseHelleborus im Schnee Foto Wolfgang Brandt

Die Christrose war in alten Zeiten Bestandteil der Hexensalben. Das geriebene Pulver der Pflanze reizt zum Niesen, daher der Name "Nieswurz". Diese Eigenschaft verhalf z.B. in dem Märchen 'Zwergnase' von Wilhelm Hauff der armen verzauberten Hauptperson Jakob wieder zu wahrem Aussehen. Mit der "Nieswurz" putzte man sich - allerdings des Giftes wegen nicht ganz ungefährlich - die Nase frei und meinte, damit böse Geister und Krankheiten auszuniesen. Die pulverisierten Rhizome der Christrose sind heute noch Bestandteile von Schnupftabaksorten (z. B. Schneeberger) und Niespulvern. Für den Gärtner gilt: "Helleborus muß man einfach im Garten haben!" (Lestrieux). Die meisten Arten bilden Rhizome, mit denen sich die Pflanzen unterirdisch ausbreiten, wie Helleborus niger. Für die zweite Gruppe ist die Bildung eines oberirdischen Stammes typisch wie bei der heimischen und der korsischen Nieswurz. Weiterlesen

Johannes Brahms (1833 - 1897) geboren am 7.5.


Johannes Brahms, der deutsche Komponist, Pianist und Dirigent der Romantik galt als musikalisches Wunderkind und sammelte am Hof von Detmold erste Erfahrungen als Chordirigent. Dann wurde er Leiter der Wiener Singakademie. Seine Karriere begann, als er von Robert Schumann "entdeckt" und gefördert wurde, mit dessen Frau Clara ihn eine lebenslange Freundschaft verband. Brahms war einer der ersten Komponisten, die nicht mehr auf "Ehrengeschenke" hoher Gönner angewiesen waren, sondern durch seine (Verlags-) Honorare ein Auskommen hatte .Seine Aufenthaltsorte wechselten oft durch Konzertreisen im Winter und Sommeraufenthalten in der freien Natur, in Baden-Baden, Pörtschach, Thun oder Ischl. Man spricht vom "Sommerkomponisten", weil er hier seine wichtigsten Werke schuf..
Die Kompositionen umfassen - bis auf die Oper - alle Gattungen der Musik, Bekannt sind vor allem seine Volkslieder, wie "Guten Abend, guten Abend", das seit 2008 vom Glockenspiel des Heidelberger Rathaustürmchens gegen 19 Uhr erklingt., "Dort in den Weiden steht ein Haus", "Es saß ein schneeweiß Vögelein", "Heidenröslein" (nach Goethes Gedicht) und - zum Monat Mai passend: "Maienkätzchen" und "Unter Blüten des Mai’s spielt’ ich mit ihrer Hand".

Musichits.de

8.

ZauberpflanzeZauberpflanze Gewöhnlicher Frauenmantel Alchemilla vulgarisAlchemilla mollis, Frauenmantel Foto Wolfgang Brandt

Der botanische Name des Frauenmantels leitet sich vom arabischen alkemelych (Alchemie) ab. Die Alchemisten versuchten, "Gold" aus seinen "Tautropfen" zu gewinnen... Der Frauenmantel scheidet das Wasser durch feine Poren am Blattrand aus. Diese "Gutatationstropfen" an den Blättern, aktiv von der Pflanze ausgeschiedenes Wasser, wurde auch "Tau" genannt und wahrscheinlich kommt daher der Ausdruck. Daß Alchemilla vor allem die Krankheiten der Frauen in Gesundheit wandeln kann, sieht man dem schüsselartigen Blatt, in dessen Mitte eine Wasserperle ruht, schon an - es erinnert an den weiblichen Schoß. Wegen seiner Kraft gegen Frauenleiden weihten die vorchristlichen Hebammen und Kräuterweiber den späteren "Unser Frowen Mantel" der Liebes- und Fruchtbarkeitsgöttin Frigga. Weiterlesen

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9.

2010 ist am 9.5. Muttertag

Immer am zweiten Sonntag im Mai feiert man den Muttertag. Er ist "ein Fest, das von dem Brauch des Mutterkults im alten Griechenland abgeleitet wurde. Ein förmlicher Mutterkult mit Zeremonien für Kybele oder Rhea, die große Göttermutter, wurde an den Iden des März in ganz Kleinasien getrieben." (Quelle: Encyclopädia Britannica, 1959). Heute ist der Muttertag ein aus Amerika transportierter Feiertag, der dort erstmals 1914 eingeführt wurde. Es war Brauch, an diesem Tage eine farbige Nelke zu Ehren der lebenden Mütter zu tragen oder eine weiße in Angedenken für die bereits gestorbenen. Weiterlesen
Linktipps:
"Muttertagsrosen"


Sophie Scholl ((1921-1943) geboren am 9.5.Rose Sophie Scholl

"Die weiße Rose" war der Name und das Symbol der Widerstandsgruppe um die Geschwister Hans und Sophie Scholl aus München während der Zeit des Nationalsozialismus. Der deutsche Rosenzüchter Schultheis gab 2005 eine Rose zu ihrem Gedenken heraus, die beide am 22.2.1943 hingerichtet wurden. Weiterlesen
Buchtipp:
Ich würde es genauso wieder machen' Sophie Scholl von Barbara Leisner List 2001

10.

Johann Peter Hebel (1760-1826) geboren am 10.5. - 250. Geburtstag 2010

Johann Peter Hebel wurde am 10. Mai 1760 in Basel geboren. Der Sohn armer Dienstboten, verlebte seine Kindheit zur Hälfte in der Stadt, zur anderen Hälfte in Hausen im Wiesental (Kreis Lörrach), dem Heimatdorf seiner Mutter Ursula, in dem sein Vater im Winter als Weber arbeitete. Wie sich später in Hebels Werk zeigte, war Hebel sowohl von Erinnerungen an das städtische Basel als auch an das ländliche Wiesental (dort wird seit 1860 das Hebelfest am 10. Mai gefeiert) geprägt. Von klein auf liebte und beobachtete Hebel die Natur: die Pflanzen und Tierwelt, Sonne Mond und Sterne. mehr lesen
Das Lied vom Kirschbaum
Zum Frühling sagt der liebe Gott
"Geh, deck dem Wurm auch seinen Tisch!"
Gleich treibt der Kirschbaum Laub um Laub,
vieltausend Blätter, grün und frisch.
(Das ganze Gedicht lesen)
Buchtipp: Glück und Verstand: Minutenlektüren von Johann Peter Hebe Hoffmann und Campe 2009

10.5.1933 Bücherverbrennung in Berlin

Kurz nach der „Machtergreifung“ der Nationalsozialisten im März 1933 kam es im Zuge einer „Aktion wider den undeutschen Geist“ zu einer organisierten und systematisch vorbereiteten Verfolgung jüdischer, marxistischer und pazifistischer Schriftsteller. Höhepunkt waren die am 10. Mai 1933 auf dem Berliner Opernplatz und in 21 anderen deutschen Städten groß inszenierten öffentlichen Bücherverbrennungen, bei denen zehntausende Werke verfemter Autoren von Studenten, Professoren und NS-Organen ins Feuer geworfen wurden. (Mehr bei Wikipedia)
Zu den verbrannten Dichtern zählten u. a. auch Joachim Ringelnatz. und Kurt Tucholsky.
Buchtipp:
Das Buch der verbrannten Bücher von Volker Weidermann 256 S. Kiepenheuer & Witschz 2008
11.

ZauberpflanzeZauberpflanze Ginkgo biloba FächerblattbaumGinkgo biloba Ginkgo, Fächerblattbaum Foto Mail-Brandt

Der Ginkgo (chin.: "Silberaprikose") ist ein altes asiatisches Heilmittel und in China und Japan heilig. Er ist durch die Form des geteilten Blattes und seine Zweihäusigkeit zum Sinnbild des dialektischen Yin und Yang der chinesischen Philosophie und damit des weiblichen und männlichen Prinzips, des Tages und der Nacht, von Freud und Leid und Leben und Tod geworden. In China wird er hauptsächlich gegen Asthma, Bronchitis und Hautunreinheiten eingesetzt. In Europa wird Ginkgo meist für die bessere Durchblutung vor allem des Gehirns und gegen Arteriosklerose eingenommen. Es ist eine ganz besondere Pflanze, denn er ist weder ein Nadel- noch ein Laubbaum und einer der ältesten Bäume der Erde. Weiterlesen

12.

Die Eisheiligen (12.-15.Mai)

Je nach Region werden die "Eisheiligen" Pankratius, Servatius und Bonifatius auch "die drei Gestrengen", "Eismänner" oder "gestrenge Herren" genannt. Dazu kommt noch die kalte Sophie. Gemeint ist die letzte mögliche Kälteperiode mit Nachtfrostgefahr um Mitte Mai - was der Vorsichtige weiss und den Leichtsinnigen (nachher) ärgert. "Die Eisheiligen abwarten" sagen erfahrene Gärtner, das heisst, mit dem Auspflanzen von Sommerblumen und der Aussaat von empfindlichen Sämereien bis Mitte Mai abzuwarten. Weiterlesen

Internationaler Tag der Pflege

The "International Nurses Day", in Deutschland "Tag der Krankenpflege2 oder "Tag der Pflegenden" wird am Geburtstag von Florence Nightingale gefeiert, an die eine Rose erinnert.

13.

2010 ist am 13.5. Christi Himmelfahrt - Vatertag

"Himmelfahrtskränzchen" (Kränze aus Wiesenblumen, die um diese Zeit meist so schön blühen) sollen nach altem Brauch Segen bringen. Himmelfahrtssymbole sind u.a. der Baum, der Pfeil oder der Berg; sie repräsentieren den Anstieg des Lebens, Entwicklung zur Höhe, die Hinwendung zum Himmel u.ä. Wo es noch Himmelfahrtsprozessionen gibt, findet man die Blumen als unentbehrlichen Schmuck! Umgangssprachlich bezeichnet man in Deutschland den zweiten Donnerstag vor Pfingsten, das Fest Christi Himmelfahrt auch als "Vatertag". An diesem Tag wird vielerorts die so genannte "Herrenpartie" zelebriert, die auf heidnische Flurbegehungen zurückgeführt wird. Früher wurde dabei um den Segen für die Saaten gebetet. Heute dient der Tag meist nur noch dem Zuspruch zum Alkohol. Weiterlesen

Maria Theresia von Österreich geboren am 13.5.

Maria Theresia von Österreich (1717- 1780), die Königin von Ungarn und Böhmen, Herzogin von Schlesien, Ober- und Niederösterreich, Steiermark, Kärnten und Krain zählt zu den prägenden Monarchen. Der Botanische Garten der Universität Wien wurde 1754 während ihrer Regierungszeit auf einem Grundstück, das sie gekauft hatte, angelegt. 2003 widmete der Rosenzüchter Tantau ihr eine Rose - Weiterlesen

14.

Ludwig Bechstein (1801-1860) gestorben am 14.5. - 150. Todestag 2010

Ludwig Bechstein (* 24. November 1801 in Weimar; † 14. Mai 1860 in Meiningen) war ein deutscher Schriftsteller, Bibliothekar und Archivar. Seine patriotische Lyrik und seine historischen Erzählungen sind heute kaum noch bekannt. Geblieben sind seine Märchensammlungen
Buch- und Cd-Tipps:
Der Verdrüssliche: Mit dem Gedicht "Der Verdrüssliche" von Ludwig Bechstein ill. von Axel Scheffler Jacoby & Stuart 2010
Eine Nacht im Spessartwalde: Wandergeschichte von Ludwig Bechstein m. Ill. von Konrad Franz Logo 2005
Märchen von Ludwig Bechstein ill. v. Ludwig Richter Vialis 2001
CD Die schönsten Märchen von Ludwig Bechstein Argon 2003

ZauberpflanzeZauberpflanze Glechoma hederacea Gundermann

Der Name Gundermann spielt auf seine Anwendung gegen Vereiterungen (althdt. gund, „Eiter”) an, " Erd- Efeu" kommt vom lateinischen Zusatz „hederacea“ - Efeu kriecht bekannterweise meist in die Höhe, Gundermann aber auf der Erde. . Gundermann durchwuchert mit seinen Ausläufern den feucht-kühlen Boden unserer Hecken, findet sich an Zaunrändern und alten Mauern. Er wird von manchen leider als "Un-kraut" definiert, dabei ist er aber ein "angenehmer" Wucherer, der sich in einem Kübel „bändigen" läßt. Weiterlesen

15.

ZauberpflanzeAmulette und Talismane

Das Amulett,ein an Ketten oder Bändern am Körper getragener Anhänger, schützt als ein passiv wirkender, magischer Schutz vor bösen Einflüssen und stärkt die Lebenskraft; er soll die Liebe und Romantik heraufbeschwören. Ein Talisman gilt als aktiv wirkender Gegenstand, dem Zauberkraft zugeschrieben wird und der seinem Träger Glück, Reichtum und Erfolg bringt. Beide sind bei fast allen Kulturen und Völkern der Erde seit altersher im Gebrauch. Weiterlesen

16.

Wurzel- und UnkrauttagUn-kraut Brennessel

Von der Natur her gesehen, gibt es kein Unkraut und doch ist „Unkraut“ eines der Hauptprobleme im Garten. Das Wort ist eine vom Menschen geschaffene Definition. Jedenfalls ist damit die vom Menschen als störend empfundene Pflanze gemeint... den einen stört sie mehr, den anderen weniger. Sie wird dann zum Unkraut, wenn sie mit anderen Pflanze in Konkurrenz um Wachstumsfaktoren tritt (z.B. Nährstoffe, Licht, Wasser), so z. B. wenn die Nutzpflanze nicht den erwünschten Ertrag bringt oder die Zierpflanze den ästhetischen Aspekt im Ziergarten stört. Weiterlesen

Internationaler Museumstag
Zum Internationalen Museumstag mein Linktipp: Museen für Garten- und Literaturfreunde

Friedrich Rückert (1788-1866) geboren am 16.5.

Vom Ursprung der Rose
Den Rosenzweig benagt ein Lämmchen auf der Weide,
Es tuts nur sich zur Lust, es tuts nicht ihm zuleide.
Dafür hat Rosendorn dem Lämmchen abgezwackt
Ein Flöckchen Wolle nur; es ward davon nicht nackt.
Das Flöckchen hielt der Dorn in scharfen Fingern fest;
Da kam die Nachtigall und wollte baun ihr Nest.
Sie sprach: "Tu auf die Hand und gib das Flöckchen mir,
Und ist mein Nest gebaut, sing ich zum Danke Dir".
Er gab, sie nahm und baut, und als sie nun gesungen,
Da ist am Rosendorn vor Lust die Ros entsprungen!

weitere Friedrich Rückert Gedichte und Zitate
Buchtipp: Gedichte von Friedrich Rückert

17.

ZauberpflanzeZauberpflanze Weide Salix ssp.

Es gibt etwa 300 bekannte Weidenarten - am bekanntesten sind wohl die oben genannten... Bei allen erscheinen die Blüten als "Weidenkätzchen" vor oder mit dem Austreiben der Blätter. Die Weide war im Volksglauben der Baum der Hexen und Geister und hatte den Ruf, Unfruchtbarkeit und Impotenz zu bewirken. Sie wurde deshalb immer mit Kummer und verlorener Liebe verbunden. D "Zauberstäbe" waren einst oft aus Weidenholz - so sind auch die Stäbe von Lily Potter und Ron Weasley (sein zweiter ) in den Harry PotterBüchern aus Weide! Die Weide ist Demeter geweiht, der Göttin der Fruchtbarkeit der Erde. Weiterlesen

Sandro Botticelli ( 1445 -1510) - gestorben am 17.5. - 500. Todestag 2010Rose Botticelli Foto Mail-Brandt

Botticelli war ein italienischen Maler und Zeichner der frühen Renaissance. In seinem berühmten Bild Birth Of Venus regnet es bei der Geburt der Liebesgöttin Venus (Aphrodite) Rosen vom Himmel herab . 2004 widmete ihm die französische Rosenzüchterfamilie eine Rose: 'Botticelli'
Buchtipps: Botticelli Bildnis, Mythos, Andacht hrsg. v. Andreas Schumacher Hatje Cantz 2009 / Botticelli: Der Maler und die Medici. Eine Biographie von Ulrich Rehm Reclam 2009

Kreuter, Marie-Luise (1937-2009) gestorben am 17.5.

Die 1937 geborene "Biogärtnerin" arbeitete nach einer journalistischen Ausbildung als freie Redakteurin für Zeitschriften und Rundfunkanstalten und war eine der ersten, die die Aufmerksamkeit auf das biologische Gärtnern lenkte. Schon lange bevor "Ökö" und "Bio" Bestandteile gängiger Werbeslogans wurden, bewirtschaftete Marie-Luise Kreuter ihren Garten im Oberbergischen Land biologisch und als sie in den 80er Jahren mit dem Buch "Der Biogarten" (inzwischen millionenfach verkauft) das Konzept vom Gärtnern nach den Regeln der Natur entwickelte, traf sie den Nerv der Zeit.
Im Mai 2007 wurde eine neue Bio-Rosenzüchtung der Rosenschule Ruf in Bad Nauheim anläßlich des Gartenfestivals im Schlosspark zu Ippenburg in Niedersachsen auf ihren Namen getauft: 'Marie Luise Kreuter'.
Weiterlesen und Buchtipps

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18.

ZauberpflanzeZauberpflanze Juniperus communis Wacholder

Der Name Juniperus ist schon bei den Römern in Gebrauch gewesen und ist abgeleitet vom lateinischen juvenis = Jüngling / Mädchen und parere = gebären; das ist auf die abtreibende Wirkung der Beerenzapfen zurückzuführen. Aus dem Bayerischen kommt die Bezeichnung Kranewitt (Kranewitter, Kranewitterbeere), die aus dem Althochdeutschen krano ("Kranich") und witu ("Holz") entstanden ist. Wenn man mit den Nerven fertig ist, der Stress überfordert oder einem alles über den Kopf wächst, beruhigt und entkrampft sein Rauch auch die Seele. Weiterlesen

19.

Sophie Charlotte von Mecklenburg-Strelitz (1744-1818) geboren am 19. Mai

Die Rose Queen Charlotte ist der Frau des englischen König und Kurfürsten von Hannover Georg III. (1738-1820), der aus Deutschland stammenden Prinzessin Sophie Charlotte von Mecklenburg-Strelitz (1744-1818) geboren in Mirow / Mecklenburg anläßlich der 250-Jahrfeier der von ihr eingerichteten Entbindungsklinik gewidmet. Weiterlesen

20.

Honoré de Balzac (1799-1850) geboren am 20.5.

Blumen und Bücher sind vielen Menschen
ebenso unentbehrlich wie das tägliche Brot.

Buchtipp: Balzac. Eine Biographie von Stefan Zweig


ZauberpflanzeZauberpflanze Bärlauch Allium ursinumBärlauch - Foto Wolfgang Brandt

Bärlauch im Mai erspart das ganze Jahr den Arzt und die Arznei (Bauernregel)
Der Name Bärlauch kommt angeblich von der beobachteten Angewohnheit der Bären, sich nach dem Winterschlaf den Bauch mit diesem Kraut vollzuschlagen. Man glaubte, der Bär verleihe seine Kräfte bestimmten Pflanzen und wenn diese Pflanzen durch den Menschen verzehrt werden, gehen die Kräfte auf ihn über. Im Zauberglauben sollte er – wie Knoblauch – Vampire vertreiben, aber auch Hexen und Schlangen abwehren und auch als Aphrodisiakum war Bärlauch ein geschätztes Kräutlein. Eine Hexenzwiebelsuppe an Walpurgis hielt böse Geister fern. Mehr lesen

21.

ZauberpflanzeZauberpflanze Dachwurz Sempervivum tectorumSemperschuh in meinem Garten Foto Maria Mail-Brandt

Semper = immer, vivus = lebend - also sind Semperviven (im deutschen Sprachgebrauch die Pluralbildung, korrekt eigentlich Semperviva) "die ewig Lebenden". Der englische Name "hen-and-chicks" beschreibt zutreffend, wie diese Pflanze sich vermehrt - durch Stolonen, Ableger. Karl der Große hat in seiner Landgüterverordnung (Capitulare de villis) sozusagen befohlen, gewisse Pflanzen anzupflanzen. "Ein Kaiser ernährt sein Volk" hieß es. Zu den verordneten Pflanzen gehörte auch die Hauswurz, die zum Schutz vor Blitzschlag auf jedes Dach zu pflanzen war! Und so bildet seit Jahrtausenden die Hauswurz dichte Polster auf Torbögen, Mauerpfosten, Dächern und Scheunen. Weiterlesen


22.

Internationaler Tag der biologischen Vielfalt

Am 29. Dezember 1993 trat die Konvention der Vereinten Nationen über die biologische Vielfalt in Kraft. Ab 2001 wird der Internationale Tag der biologischen Vielfalt stets am 22. Mai eines Jahres begangen. Weiterlesen

Victor Hugo (1802-1885) gestorben am 22.5. - 125. Todestag 2010Rose Victor Hugo Foto Brandt

Victor Hugo gilt als einer der bedeutendsten französischen Schriftsteller; vielen Franzosen gilt er als ihr größter Autor überhaupt. Berühmt und erfolgreich verfilmt sein "Glöckner von Notre Dame", nach deren Hauptfigur eine Rose benannt wurde: Esmeralda. In seiner zweiten Lebenshälfte wandte sich Hugo verstärkt sozialkritischen Themen zu. Mit dem Roman Les Misérables (Die Elenden, 1862) brachte er die soziale Frage des 19. Jahrhunderts auf eine ähnlich eindringliche Weise ins öffentliche Bewusstsein, wie es einige Jahre zuvor Charles Dickens mit Oliver Twist gelungen war. Darin findet sich das Zitat: "Der Geist ist ein Garten". Victor Hugo widmete der französische Rosenzüchter 1884 die Rose 'Victor Hugo'; außerdem wurde er mit einem Kakteengewächs, Epiphyllum ('Victor Hugo') geehrt.
Zitate von Victor Hugo
Buchtipp:
Victor Hugo Biografie von Jörg W. Rademacher / Martin Sulzer-Reichel 192 S. DTV 2002
DVD: Les Misérables (2 DVDs) Film mit Gérard Depardieu und Jeanne Moreau

23.

2010 ist am 23.5. Pfingsten / Pfingstsonntag

Am 50. Tag nach Ostern wird das Pfingstfest gefeiert. Es leitet sich vom griechischen Wort pentekoste = der Fünfzigste ab. In Süddeutschland ist es Brauch, an diesem Tag den "Frühlingsgeist" aus dem Wald abzuholen. Eine große Gestalt, die mit viel Birkenreisig und frischem Laub verkleidet ist, wird durch das Dorf geführt, damit alles blüht und wächst. "Pflanzen des Tages" sind die Pfingstrose und das Pfingstveilchen... Weiterlesen
Pfingsten =- "Rosentag"
Der "Dies rosarius" oder "Dies rosae" (übersetzt "der Rosentag") war das Totenfest der Römer, woraus bei den Italiener "Pasqua rosa" wurde - das heutige Pfingstfest. Weiterlesen
Pfingstgedichte
Pfingstrosen
Pfingstveilchen

Carl von Linné (Carl Linnaeus, Carolus Linnaeus, 1707-1778) geboren am 23.5.

Als Dozent am Botanischen Garten in Uppsala unternahm Carl von Linné (Carl Linnaeus, der später geadelt wurde für seine Verdienste um die Botanik und Zoologie), Sohn eines schwedischen Pfarrers und Hobbygärtners, Arzt, Botaniker, Naturforscher, "Taufpate der Pflanzen" 1732 im Auftrag der schwedischen Krone seine berühmte lappländische Reise, die ihn zu einer bahnbrechenden Entdeckung führte: Sex als Ordnungsprinzip der Natur! "Die Blütenblätter", so schrieb er, "dienen lediglich als Hochzeitsbetten, die der große Schöpfer so herrlich hergerichtet hat, damit das Paar dort seine Hochzeit mit einer erhöhten Feierlichkeit begehen kann." Damit erregte er bei seinen prüden Zeitgenossen natürlich Aufsehen. Weiterlesen
Buchtipps: Carl von Linne. Arzt, Naturforscher, Systematiker 1707 - 1778 von Heinz Goerke 1997)
Botanik und weltweiter Handel. Zur Begründung eines Natürlichen Systems der Pflanzen durch Carl von Linne (1707-78)

24.

Annette von Droste-Hülshoff (1797-1848) gestorben am 24.5.

Da gab es doch ein Sehnen,
ein Hoffen und ein Glüh'n,
als noch der Mond durch Tränen,
in Fliederlauben schien.
Als man dem milden Sterne
gesellte, was da lieb,
und Lieder in die Ferne
auf sieben Meilen schrieb.
weitere Droste-Gedichte
Buchtipps:
Sämtliche Gedichte von Annette von Droste-Hülshoff
Auf Annette von Droste- Hülshoffs Spuren. m. Fotografien von Urike Romeis

Europäischer Tag der Parke


Im Jahr 1999 erklärte der EUROPARC Deutschland - eine 1991 gegründete gemeinnützige Organisation zur Überwachung deutscher Naturschutzgebiete - den 24. Mai zum "Europäischen Tag der Parke". Seitdem finden an diesem Tag in 34 europäischen Ländern zahlreiche Aktivitäten wie Exkursionen, geführte Wanderungen, Ausstellungen oder Konzerte statt. Der 24. Mai wurde gewählt, weil das Land Schweden im Jahr 1909 neun Naturlandschaften zu Nationalparken erklärt hatte.
Linktipps:
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25.

Ralph Waldo Emerson (1803-1882) geboren am 25.5.

Mensch sein heißt Gärtner sein.

Buchtipp: Emerson, Ralph Waldo Die Natur. Ausgewählte Essays

26.

ZauberpflanzeZauberpflanze Atropa belladonna Tollkirsche

Ab Ende Mai blüht die Tollkirsche im Juli erscheinen die namengebenden schwarzglänzenden Beeren. Die "Königin der Nachtschattenpflanzen" ermöglichte durch den in Euphorie versetzenden Wirkstoff (Alkaloid Atropin) den Hexen zum Fliegen. Die gesamte Pflanze wirkt narkotisch und krampflösend; sie wird in Mittel- und Südeuropa als Tee genossen oder geraucht. Der Name "belladonna" = schöne Frau" erscheint bereits in Kräuterbüchern des 16. Jhdts. und geht wohl darauf zurück, daß der Saft, in die Augen getröpfelt, die Pupillen vergößert. Früher haben sich - vor allem italienische - Frauen deshalb Tollkirschensaft in die Augen geträufelt. Medzinisch wird der Wirkstoff Atropin heute noch in der Augenheilkunde zur Pupillenerweiterung genommen. Weiterlesen

27.

ZauberpflanzeZauberpflanze Petersilie Petroselinum ssp.

Die vitamininreiche Petersilie wird in der Kräuterheilkunde angewendet bei Leberleiden (Gelbsucht), Erkrankungen des Urogenitaltraktes (Zystitis, Prostatis); Der Preßsaft von frischen Blättern der Petersilie schützt die Haut vor Mückenstichen. Petersilie ist eines der beliebtesten konventionellen Küchenkräuter der Gegenwart, das man frisch (aus dem Garten von April bis Oktober) oder getrocknet verwenden kann. Das Küchenkraut läuft - in der richtigen Verwendung - zum außergewöhnlichen Stimulans auf. Lechthaler überschreibt eines seiner Kapitel in einem Kochbuch: "Der sündige Sud des Suppenkrauts oder warum ausgekochte Liebende darin den idealen Treibstoff für Triebe erkennen". Weiterlesen

28.

ZauberpflanzeZauberpflanze Linde Tilia ssp.800 Jahre alte Linde in Effeltrich Foto Wolfgang Brandt

Die Linde, ein weitverbreiteter Hausbaum, gilt als Freund des Menschen, als Glücksbringer. Botanisch unterscheidet man die Sommerlinde (platyphyllos) und die Winterlinde (cordata). Möglicherweise steht der deutsche Name in Beziehung zu lind (weich, geschmeidig), wegen des geschmeidigen Basts oder des weichen Holzes. Wie tief die Linde im Volksleben verwurzelt ist, zeigt auch die große Zahl von Flur- und Familiennamen. Aus der Lindenblüte wird der "Haustee" aus Omas Apotheke zubereitet, der sich auch mit anderen Kräutern vermischen läßt. Im Winter heiß getrunken aufwärmend, im Sommer kalt getrunken mit Pfefferminzblättern garniert sehr erfrischend. Weiterlesen

29.

ZauberpflanzeZauberpflanze Taxus baccata Eibe


Die Eibe gilt als der Charakterbaum der germanischen Wälder. Die langlebigen Eibenbäume, die nicht selten mehrere tausend Jahre alt werden, signalisieren im Volksglauben "ewigem Lebes", Tod und Wiedergeburt. Um das Haus gepflanzt diente sie als Schutz vor Hexen und bösen Geistern und man glaubte, das es Unglück bringt, sie zu fällen. Den Kelten war sie heilig; sie fertigten daraus ihre Zauberstäbe. Mit aus Eibenholz gefertigten Amuletten vertrieb man Geister oder räucherte sie aus. Aus Eibenholz ist der Stab von Lord Voldemort in den Harry Potter Büchern gefertigt. In der modernen Medizin werden die Inhaltstoffe der Eibe vor allem in der Homöopathie und in der Krebsforschung eingesetzt - Hoffnung für die Zukunft! Weiterlesen
Buchtipps:
Haschler-Böckle, Magie des Eibenwaldes
Scheeder, Thomas Die Eibe - Hoffnung für ein fast verschwundenes Waldvolk

30.

2010 ist am 30.5. Dreifaltigkeitssonntag, Trinitatisfest, Goldener Sonntag

Am Sonntag nach Pfingsten (zwischen dem 17. Mai und 20. Juni) ist der Dreifaltigkeitssonntag, in der katholischen Kirche das Fest der der Dreifaltigkeit (Trinität), also des einen Gottes in drei Personen. Am "Goldenen Sonntag", wie man ihn auch nennt, blüht nach alter Sage die goldene Wunderblume auf, mit der verwunschene Jungfrauen erlöst werden können. Damit die Saat gut aufgeht, spritzt man an diesem Tag geweihtes Wasser auf die Felder. In einigen Gegenden heißt der Tag - wie Mariä Himmelfahrt (15.8. ) - auch "Kräutersonntag". Weiterlesen

ZauberpflanzeZauberpflanze Corylus ssp. Haselnuß

Der Haselstrauch galt als Abwehrmittel gegen Hexen und böse Geister und war den Kelten und Wikingern heilig. Die Wünschelruten fertigt man oft aus Haselnußholz, weil es als das beste energieleitende Holz gilt. Kinder benutzen die Hasel für Pfeil- und Bogenspiele. Der Gattungsname Corylus (Korys, griech.= Hut, Helm) deutet auf die helmartige Fruchthülle der Haselnuss hin. Haselnüsse haben einen sehr hohen Anteil an Vitamin E, B1 und B2, sind aber sehr kalorienreich. Die Haselnuß ist eine sogenannte Pionierpflanze; das heißt sie bereitet den Boden für andere Pflanzen vor. Weiterlesen

31.

ZauberpflanzeZauberpflanze Hedera helix EfeuEfeu Foto Wolfgang Brandt

Der Name "hedera "aus dem griechischen wird auf die altindische Wurzel "ghedh" zurückgeführt(=fassen, umklammern) - oder auf die germanische Wurzel "iwe" ( = ewig) und knüpft damit an seine wintergrünen Blätter an. In der Heilkunde wurde er bereits von Hippokrates und Dioskurides empfohlen. Wenn Efeu Halt gefunden hat, kann ihn nichts mehr von seinem Partner trennen - deshalb wurde er zum Symbol der Treue und Unsterblichkeit. Weiterlesen

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Geschenktipps des Monats:

Stier 19./20. April–20./21. Mai
Zwillinge
20./21. Mai–20./21. Juni
Zwilling - ist ein kreativer,
an allem interessierter,
wißbegieriger Mensch,
aber rastlos und schnell aufgebend. Attribut: Mohn
(wie dieser lodert er in der Blüte, erlischt dann aber auch schnell). Forsythien, Haselnuss,
Lavendel, Rittersporn, Vergissmeinnicht,
Glockenblumen.
Liebt Wacholderduft

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Aktualisiert am 05.08.2010