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Gartenkalender mit Bauernregeln, Wetterregeln, Geburtstagen, Todestagen, Gedenktagen, Festtagen, Feiertagen, Volksbräuchen im JahreskreisKalenderblätter Januar  Thema WinterDer etwas andere "Gartenkalender"
Geburtstage und Todestage bekannter Persönlichkeiten, Gedenktage, Feiertage, Brauchtum, Gedichte, Zitate u.v.m.

Monatsthema: WinterMonatsthema: Winter

Mit Musik: Tschaikovsky January At the Fireside © B. Krueger

Januarius kommt von Janus, dem römischen Gott des Eingangs und des Ausgangs, der zwei Gesichter hatte, mit denen er sowohl in die Vergangenheit wie auch in die Zukunft blicken konnte; die altgermanische Bezeichnung ist Thormanoth. Hartung kommt vom althochdeutschen „hartimanod“ was soviel bedeutet wie: hart = viel Kälte, harte Winterszeit. Aber auch: Schneemond, Schneemonat, Eismond, Eismonat und Wintermonat sind bekannte Volksnamen. Jänner oder Jenner ist in Österreich gebräuchlich.

Im Januar pflegt der Gärtner hauptsächlich das Wetter (Karel Capek)

Rezept des Monats: Chicoree-Salat

"Winterrosen"
1.

wünsche ich allen Besuchern - auf daß sich all Ihre Wünsche erfüllen mögen!

Neujahrstag

In weiten Teilen Europas gelten Speisen aus Schweinefleisch als regelrechte Glücksbringer - als Süßigkeit verzehrt man Marzipanschweinchen -, aber auch Backwaren wie Früchtebrot oder die so genannten Neujahrsbrote, in die oft einzelne Münzen eingebacken werden. Geflügel sollte dagegen zu Neujahr auf keinen Fall verzehrt werden, da das Glück sonst davon fliegt. Der Genuss von Linsen, Erbsen, Möhren oder Sauerkraut am Neujahrstag soll dafür sorgen, daß das Kleingeld im neuen Jahr nie ausgehen wird. Weiterlesen

Katharina Elisabeth Goethe (1731-1808)

Man nehme 12 Monate,
putze sie sauber von Neid, Bitterkeit, Geiz, Pedanterie
und zerlege sie in 30 oder 31 Teile, so daß der Vorrat für ein Jahr reicht.
Jeder Tag wird einzeln angerichtet aus 1 Teil Arbeit und 2 Teilen Frohsinn und Humor.
Man füge 3 gehäufte Eßlöffel Optimismus hinzu,
1 Teelöffel Toleranz, 1 Körnchen Ironie und 1 Prise Takt.
Dann wird die Masse mit sehr viel Liebe übergossen.
Das fertige Gericht schmücke man mit Sträußchen kleiner Aufmerksamkeiten
und serviere es täglich mit Heiterkeit.

Weitere Neujahrsgedichte- und wünsche


Welttag des Friedens

Am 1. Januar 2007 wird auf Wunsch von Papst Benedikt XVI. in der gesamten Weltkirche der jährliche Welttag des Friedens begangen. Dieses Datum wurde gewählt, weil der Papst das neue Jahr mit einer Besinnung auf die notwendige Förderung des Friedens beginnen möchte. Am selben Tag richtet er eine Botschaft an die Repräsentanten der Staaten und an alle Menschen guten Willens, in der er die Dringlichkeit des Friedens bezeugt. (Quelle und mehr)
Linktipp: Künstler gegen den Krieg

2.

Berchtoldstag

In Teilen der Schweiz, ist der Berchtoldstag gesetzlich anerkannt in verschiedenen Kantonen. Er geht angeblich zurück auf die alte nordische Gottheit Perchta bzw. auf die germanische Göttin Berchta (= "Leuchtende"). Sie symbolisiert die zur Winterszeit wieder aufstrebende Sonne."Perchtenläufe" gibt es fast nur noch im Alpenraum. Dabei wird das Gefolge der Göttin von Menschen, in Gestalten symbolisierten Naturgeister dargestellt, die die als lebensbedrohlich empfundenen Kräfte des Winters vertreiben helfen sollen. Wichtiges Utensil der Perchten ist die Glocke, mit der der Winter – bzw. die bösen Geister des Winters – ausgetrieben werden soll (Winteraustreiben, bzw. Austreiben des alten Jahres). Der Besuch von Perchten wird im Volksmund als glücksbringendes Omen hochgehalten.

Monatsthema: WinterLouise Otto (1819-1895)

Blumengeister

Nun ist im Sturm mit Schnee und Eis
Der Winter angekommen,
Hat auf tyrannisches Geheiß
Die Blüten all genommen.

Sie sind dahin mit einem mal
Und hängen welk hernieder,
Es weckt kein milder Sonnenstrahl
Die Frostgetroffnen wieder.

Ihr Glanz, ihr Duft, ihr Leben schwand
Und öd' sind Flur und Garten,
Zur weißen Wüste ward das Land,
Die Flüsse selbst erstarrten.

So sinken in die kalte Gruft
Die letzten Blumenleichen,
Und harren bis der Lenz sie ruft
Aus ihrem Grab zu steigen.
(Das ganze Gedicht lesen)

3.

Marcus Tullius Cicero (106 v. Chr.-43 v. Chr.) geboren am 3. 1.

Wenn Du ein Gärtchen hast
und eine Bibliothek
so wird Dir nichts fehlen

Buchtipp:
Cicero zum Vergnügen hrsg. v. Marion Giebel


August Robert Ludwig Macke geboren am 3.1.Macke, Rotes Haus im Park

Der deutsche Maler des Expressionismus Macke ist zwar nicht als "Blumenmaler" bekannt, aber seine Gestalten auf den Bildern gruppieren sich oft in Parklandschaften. Weiterlesen

4.

Jakob Grimm geboren am 4.1. 1785

Jacob Ludwig Karl Grimm (auch: Carl; * 4. Januar 1785 in Hanau; † 20. September 1863 in Berlin) war ein deutscher Sprach- und Literaturwissenschaftler sowie Jurist und gilt als Begründer der deutschen Philologie und Altertumswissenschaft. Lebenslauf und Werk waren eng mit denen seines jüngeren Bruders Wilhelm verbunden, worauf die oft gebrauchte Bezeichnung Gebrüder bzw. Brüder Grimm hinweist. Berühmt wurden beide durch ihre Sammlung "Kinder- und Hausmärchen" ( 2 Bde., 1812-1815) und durch die Arbeit am "Deutschen Wörterbuch" (ab 1838).
Märchen der Gebrüder Grimm
Buchtipps:
Grimm, Brüder Die schönsten Märchen der Brüder Grimm
Janosch Janosch erzählt Grimm's Märchen
Meyer, Kai Die Winterprinzessin: Ein unheimlicher Roman um die Brüder Grimm
Linktipp: Brüder Grimm-Museum Kassel und Brüder Grimm-Gesellschaft

Monatsthema: WinterJoseph Freiherr von Eichendorff (1788-1857)

Verschneit liegt rings die ganze Welt,
Ich hab nichts, was mich freuet,
Verlassen steht ein Baum im Feld,
Hat längst sein Laub verstreuet.

Der Wind nur geht bei stiller Nacht
und rüttelt an dem Baume,
Da rührt er seine Wipfel sacht
Und redet wie im Traume.

Er träumt von künftger Frühlingszeit,
Von Grün und Quellenrauschen,
Wo er im neuen Blütenkleid
Zu Gottes Lob wird rauschen.
5.

Konrad Adenauer (1876-1967) geboren am 5. 1.


In meinem Rhöndorfer Garten
finde ich nach getaner politischer Arbeit Entspannung,
Ruhe und neue Kraft für kommende Aufgaben,
die mich erwarten,
und hier auch wird mir stets wieder bewußt,
was die Natur uns zu lehren vermag – man muß Geduld haben,
wenn man etwas erreichen will,
in der Natur und in der Politik.
(Quelle)
Erster Bundeskanzler der BRD, der die dt.-frz. Aussöhnung erreichte. Er pflegte um sein Wohnhaus in Rhöndorf einen großen Garten mit einer südländisch anmutenden Vielfalt von Pflanzen, Plastiken und Brunnen sowie vor allem Rosen. Er war ein großer Rosenfreund und ihm wurde deshalb eine Rose gewidmet Weiterlesen
Buchtipp:
Adenauer. Eine deutsche Legende von Wilhelm von Sternburg
Linktipps:
Konrad Adenauer Garten in Rhöndorf

Umberto Eco (1932) geboren am 5.1.

Umberto Eco ist ein italienischer Schriftsteller, Kolumnist, Philosoph, Medienwissenschaftler und wohl der bekannteste zeitgenössische Semiotiker. Durch seine Romane, allen voran Der Name der Rose, wurde er weltberühmt. In diesem Roman spielt er mit der Symbolik des Begriffes "Sub rosa" - Weiterlesen

6.

Dreikönigstag (Dreikönige, Heilig Drei Könige Epiphany)

Der Stern

Hätt` einer auch fast mehr Verstand
als wie die drei Weisen aus Morgenland
und ließe sich dünken, er wäre wohl nie
dem Sternlein nachgereist, wie sie;
dennoch, wenn nun das Weihnachtsfest
seine Lichtlein wonniglich scheinen lässt,
fällt auch auf sein verständig Gesicht,
er mag es merken oder nicht,
ein freundlicher Strahl
des Wundersternes von dazumal.
(Wilhelm Busch)

Weitere Dreikönigs-Gedichte, Brauchtum zum Dreikönigstag, Buchtipp - und Linktipps


Johanna von Orleans, Jeanne d`Arc (1412-1431) geboren am 6.1.

Die Nationalheldin Frankreichs, Jeanette [Jeanne d`Arc, dt.: Johanna von Orleans] befreite während des Hundertjährigen Hundertjährigen Krieges 16jährig in Männerkleidung Orleans, damals von den Engländern belagert. Nach diesem Sieg wurde sie als "die Jungfrau von Orléans "- "Jeanne d`Arc "berühmt. Nach einigen weiteren Siegen gegen die Engländer wurde sie schließlich von diesen gefangen genommen, bei einem Prozeß als Ketzerin verurteilt und auf Marktplatz von Rouen auf dem Scheiterhaufen - neunzehnjährig - verbrannt. 1456 wurde sie rehabilitiert und 1920 heiliggesprochen. Die Gestalt der Jeanne d'Arc hat Schriftsteller, Musiker, Künstler und Filmemacher immer wieder fasziniert. Weiterlesen

Khalil Gibran (1883-1931) geboren am 6.1.

Wie die Samen, die unter der Schneedecke träumen,
träumen eure Herzen vom Frühling.
Vertraut diesen Träumen,
denn in ihnen verbirgt sich das Tor zur Unendlichkeit.

Gibran-Zitate und Gedichte
Buchtipps:
Das große Khalil Gibran-Lesebuch (enthält: Der Prophet)
Das Lied in meinem Herzen von Khalil Gibran, Halil Cibran mit Bildern von August Macke

7.

Gräfin Augusta Luise zu Stolberg-Stolberg (17531835) geboren am 7.1.

Der Stiftsdame des adligen Klosters zu Uetersen Gräfin Augusta Luise zu Stolberg-Stolberg (1753-1835) ging als "Goethes Gustchen" durch ihren Briefwechsel mit Johann Wolfgang von Goethe in den Jahren 1775 bis 1776 in die Literaturgeschichte ein. Sie lernte ihn aber nie persönlich kennen. Zum 250. Geburtstag Gothes wurde ihr von der Rosenfirma Tantau, die in Uetersen ansäßig ist, eine Rose gewidmet. Weiterlesen
Buchtipp:
Als Goethe nach Uetersen schrieb von Elsa Plath-Langheinrich

8.

Willy Millowitsch (1909-1999) geboren am 8.1.

  • Willy Millowitsch, ein Kölner Volksschauspieler und Leiter des privaten Kölner Millowitsch-Theaters. war einer der bekanntesten deutschen Theaterschauspieler.

  • Der Name der ihm gewidmeten Rose setzt sich au den Anfangsbuchstaben des Vor - und Nachnamens zusamen, 'Wimi' von Tantau 1983. Weiterlesen
    Willy Millowitsch - Bücher, CDs und DVDs
    Rose Wimi Foto Brandt

    Monatsthema: WinterMahonie WinterdufterWinterliche Düfte und Aromen

    Auch - oder gerade im Winter "durstet" man nach Düften und so können Duftpflanzen Stimmungsaufheller für die dunkle Jahreszeit sein! Weiterlesen: winterliche Duftlieferanten

    9.

    Karel Capek (1890-1938) geboren am 9.1.

    Der Sohn eines Landarztes war journalistisch tätig an einer Prager Zeitung; Feuilletons, Reiseberichte, Theaterkritiken wechselten einander ab. Weiterlesen
    Buchtipp: Das Jahr des Gärtners
    "Allen sonstigen Meinungen zum Trotz entsteht ein Gärtner weder aus Samen noch aus Schößlingen, Zwiebeln, Knollen oder Ablegern, er wächst einzig und allein durch die Erfahrung, durch die Umgebung und durch Naturbedingungen". Dieses humorvolle Zitat aus dem Buch des tschechischen, politisch engagierten Schriftstellers Karel Capek, 1929 geschrieben, 1932 in deutsch erschienen, zeigt schon, daß es um die wohl humorvollste, aber kenntnisreiche Darstellung eines Gärtners aus Leidenschaft geht. In einer politisch aufrührigen Zeit erzählt er von seinem Gärtchen - um zu übertönen? Es ist kein Gartenbuch im üblichen Sinn, das praktische Ratschlage gibt (obwohl eigentlich - versteckt - doch!), sondern hier geht es in 26 Kapiteln um die oft wunderlichen Eigenschaften des„Gärtners / der Gärtnerin, mit denen man sich so gut identifizieren kann. Gartenhumor pur!

    Wilhelm Busch (1832-1908) gestorben am 9.1.

    Heinrich Christian Wilhelm Busch wurde am 15.4.1832 als erstes Kind von sieben Geschwistern in Wiedensahl bei Hannover geboren; seine Eltern waren Friedrich Wilhelm Busch (Inhaber eines Kramerladens, den der Sohn Adolf geb. 1838 später übernahm) und Henriette Dorothee Charlotte Busch geb. Kleine. Seltsam, das in den Biografien des berühmten Schriftstellers so selten seine Gartenliebe erwähnt wird; dabei hatte er zeitlebens einen Garten und hat dort - am deutlichsten wird dies allerdings in seinen Briefen - mehr Zeit zugebracht als irgendwo sonst. Wilhelm Busch`s Malerauge registrierte genauestens die Bilder der wechselnden Jahreszeiten. Er schilderte alles, was zu einem Gärtnerleben gehört, seine Verbundenheit mit Natur und Garten spiegelt sich sogar als Kulisse in seinen Bildergeschichten wieder. Die fromme Helene hat ihre kleinen Abenteuer im Garten - u. a. beim Bohnenpflücken; Tobias Knopp, der Junggeselle geht auf Brautschau - und verliebt sich während der Gartenpromenade in seine Klotilde... Weiterlesen
    Buchtipps:
    In seinem Garten freudevoll...Durchs Gartenjahr mit Wilhelm Busch v. Amei-Angelika Müller
    weitere Buch- und Geschenktipps Wilhelm Busch

    Kurt Tucholsky,(1890 - 1935) geboren am 9.1.

    Park Monceau
    Hier ist es hübsch. Hier kann ich ruhig träumen.
    Hier bin ich Mensch - und nicht nur Zivilist.
    Hier darf ich links gehn. Unter grünen Bäumen
    sagt keine Tafel, was verboten ist.

    Ein dicker Kullerball liegt auf dem Rasen.
    Ein Vogel zupft an einen hellen Blatt.
    Ein kleiner Junge gräbt sich in der Nasen
    und freut sich, wenn er was gefunden hat.

    Es prüfen vier Amerikanerinnen,
    ob Cook auch recht hat und hier Bäume stehn.
    Paris von außen und Paris von innen:
    sie sehen nichts und müssen alles sehn.

    Die Kinder lärmen auf den bunten Steinen.
    Die Sonne scheint und glitzert auf ein Haus.
    Ich sitze still und lasse mich bescheinen
    und ruh von meinem Vaterlande aus.

    Weitere Tucholsky-Gedichte
    Buchtipps:
    Dürfen darf man alles Lebensweisheiten Dtv 2006
    Tucholsky zum Vergnügen Sag mal, verehrtes Publikum: bist du wirklich so dumm? Reclam 2006
    Linktipps:
    Tucholsky-Museum Schloß Rheinberg

    10.

    Annette von Droste-Hülshoff (1797-1848) geboren am 10.1.Anette von Droste-Hülshoff fotografiert Park Schloß Havixbeck Mail-Brandt

    Weit geh ich selten, denn mein Garten ist doch immer mein liebster Aufenthalt.
    Droste-Hülshoff, Annette von (geboren am 10.1.1797 ( 12. oder 14. - scheint lt. Wikipedia unklar zu sein † 1848) Die deutsche Dichterin sammelt um 1813 in ihrer Heimat Märchen für die Brüder Grimm. 1825 erwarb ihr Vater, Hausherr von Burg Hülshoff, Freiherr Clemens August von Droste-Hülshoff, das elegante, von Schlaun gebaute Landhaus Haus Rüschhaus im Stadtteil Nienberge bei Münster. Nach dem Tod ihres Vaters 1826 zog die Dichterin hier mit ihrer Mutter und ihrer Schwester Jenny ein und wohnte dort bis 1846. Im Haus Rüschhaus entstanden u. a. ihre Balladen und Vers-Epen und ihr wohl bekanntestes Werk "Die Judenbuche". Weiterlesen
    Annette von Droste-Hülshoff-Gedichte
    Buchtipp: Auf Annette von Droste- Hülshoffs Spuren. m. Fotografien von Urike Romeis

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    11.

    Monatsthema: WinterJohann Wolfgang von Goethe (1749-1832)

    Man läßt den Winter sich noch gefallen.
    Man glaubt, sich freier auszubreiten,
    wenn die Bäume so geisterhaft,
    so durchsichtig vor uns stehen.
    Sie sind nicht, aber sie decken auch nichts zu.

    12.

    Monatsthema: WinterRainer Maria Rilke (1875-1926)

    Die hohen Tannen atmen heiser
    im Winterschnee, und bauschiger
    schmiegt sich sein Glanz um alle Reiser.
    Die weißen Wege werden leiser,
    die trauten Stuben lauschiger.

    13.

    Monatsthema: WinterChristian Friedrich Hebbel (1813-1863)

    Winter - Landschaft
    Unendlich dehnt sie sich, die weiße Fläche,
    bis auf den letzten Hauch von Leben leer;
    die muntern Pulse stocken längst, die Bäche,
    es regt sich selbst der kalte Wind nicht mehr.

    Der Rabe dort, im Berg von Schnee und Eise,
    erstarrt und hungrig, gräbt sich tief hinab,
    und gräbt er nicht heraus den Bissen Speise,
    so gräbt er, glaub' ich, sich hinein ins Grab.

    Die Sonne, einmal noch durch Wolken blitzend,
    wirft einen letzten Blick auf's öde Land,
    doch, gähnend auf dem Thron des Lebens sitzend,
    trotzt ihr der Tod im weißen Festgewand.

    14.

    Dr. Rainer Klimke (1936 -999) geboren am 14.1.

    Dr. Rainer Klimke - mit seinen fünf Gold- und drei Bronzemedaillen ist er der bisher erfolgreichste deutsche Reiter aller Zeiten. 1988 widmete ihm der Rosenzüchter Noack aus Gütersloh eine Rose: 'Dr. Reiner Klimke' Weiterlesen

    Henri Fantin-Latour (1836 -1904) geboren am 14.1.White Roses von Fantin-Latour

    Der französische Maler und Lithograph Henri Fantin-Latour malte etliche Rosenbilder. Die 1840 eingeführte Rose 'Fantin-Latour' ist nach ihm benannt.
    Rose Fantin Latour Foto Agel
    15.

    Franz Grillparzer (1791-1872) geboren am 15.1.

    Die Freundschaft
    und die
    Liebe
    schenken
    Blumen.
    Weitere Grillparzer-Zitate u. Gedichte

    16.

    Barthold Hinrich Brockes (1680-1747) gestorben am 16. 1.

    Der Hamburger Senator schildert die Freuden seines Hamburger Patriziergartens in dem Gedichtbändchen: "Irdisches Vergnügen in Gott" (womit er meint: die Verehrung Gottes in der Schönheit der Blumen)
    Brockes-Gedichte
    Buchtipp: Barthold Hinrich Brockes (Hamburger Köpfe) Ellert & Richter 2003

    Monatsthema: WinterGeorg Heym (1887-1912) gestorben am 16.1.

    Der Winter
    Der blaue Schnee liegt auf dem ebenen Land,
    Das Winter dehnt. Und die Wegweiser zeigen
    Einander mit der ausgestreckten Hand
    Der Horizonte violettes Schweigen.

    Hier treffen sich auf ihrem Weg ins Leere
    Vier Straßen an. Die niedren Bäume stehen
    Wie Bettler kahl. Das Rot der Vogelbeere
    Glänzt wie ihr Auge trübe. Die Chausseen

    Verweilen kurz und sprechen aus den Ästen.
    Dann ziehn sie weiter in die Einsamkeit
    Gen Nord und Süden und nach Ost und Westen,
    Wo bleicht der niedere Tag der Winterzeit.

    Ein hoher Korb mit rissigem Geflecht
    Blieb von der Ernte noch im Ackerfeld.
    Weißbärtig, ein Soldat, der nach Gefecht
    Und heißem Tag der Toten Wache hält.

    Der Schnee wird bleicher, und der Tag vergeht.
    Der Sonne Atem dampft am Firmament,
    Davon das Eis, das in den Lachen steht
    Hinab die Straße rot wie Feuer brennt

    Buchtipp: Dichtungen von Georg Heym Reclam 1986

    17.

    Leonhart Fuchs (1501-1566) geboren am 17.1.Leonhart Fuchs - Foto  Universität Tübingen

    In Wemding /Schwaben geboren, studierte er an der Marienschule in Erfurt und wurde 1526 Professor an der Universität von Ingolstadt, an der er 1524 zum Doktor der Medizin promoviert hatte. Später als Leibarzt des Markgrafen Georg von Brandenburg in Ansbach studierte er die Schriften von Hippokrates, Dioskurides und Galen, führte die Studien am Objekt und Standort ("Statt irer wachsung") ein, während es zuvor nur Vorlesungen im engsten Sinne des Wortes gab. Auch legte er einen der ersten botanischen Gärten in Deutschland an. Er zählt neben Bock und Brunfels zu den 3 sogenannten "Vätern der Botanik". Weiterlesen
    Buchtipp: Baumann, Brigitte /Helmut Baumann /Susanne Baumann-Schleihauf Die Kräuterbuch-Handschrift des Leonhart Fuchs Ulmer Stuttgart 2001

    18.

    Monatsthema: WinterRainer Maria Rilke (1875-1926)

    Es treibt der Wind im Winterwalde

    Es treibt der Wind im Winterwalde
    die Flockenherde wie ein Hirt
    und manche Tanne ahnt, wie balde
    sie fromm und lichterheilig wird,
    und lauscht hinaus;
    den weißen Wegen streckt sie die Zweige hin,
    bereit und wehrt dem Wind
    und wächst engegen
    der einen Nacht der Herrlichkeit.

    19.

    August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798-1874) geboren am 19.1.

    August Heinrich Hoffmann, bekannt als Hoffmann von Fallersleben (* 2. April 1798 in Fallersleben (heute Stadtteil von Wolfsburg); † 19. Januar 1874 in Corvey) war Hochschullehrer für Germanistik und Dichter. 1841 schrieb er die spätere deutsche Nationalhymne, das "Lied der Deutschen”. Zur Unterscheidung von anderen Trägern des häufigen Familiennamens Hoffmann nahm er als Zusatz den Herkunftsnamen von Fallersleben an. Neben seiner politischen Lyrik, den Volks- und Vaterlandsliedern schuf der Dichter 550 Kinderlieder (Alle Vögel sind schon da, Ein Männlein steht im Walde, Kuckuck, Kuckuck, ruft's aus dem Wald), von denen er 80 vertonte.
    Hoffmann von Fallersleben Gedichte und Lieder
    Buchtipp: Ein Gärtlein weiss ich noch auf Erden von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben, Hans Joachim Malecki

    Poe, Edgar Allan (1809-1849)

    Edgar Allan Poe (* 19. Januar 1809 in Boston, Massachusetts, USA; † 7. Oktober 1849 in Baltimore, Maryland) war ein US-amerikanischer Schriftsteller. Er prägte entscheidend die Genres der Kriminalliteratur, der Science Fiction und der Horrorstory.

    Aufgefordert, in aller Kürze den Begriff Kunst zu definieren,
    könnte ich ihn nur bezeichnen als die Reproduktion dessen,
    was unsere Sinne durch den Schleier der Seele
    von der Natur wahrnehmen.
    (aus: „Marginalien“)Buchtipp: Meistererzählungen Diogenes 1994

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    20.

    Bettina (Bettine) von Arnim (1785-1859) gestorben am 20.1.

    Bettina von Arnim (geborene Elisabeth Catharina Ludovica Magdalena Brentano, auch Bettine; * 4. April 1785 in Frankfurt am Main; † 20. Januar 1859 in Berlin) war eine deutsche Schriftstellerin und bedeutende Vertreterin der deutschen Romantik. Sie war das 13. Kind eines nach Frankfurt/Main eingewanderten Großhandelskaufmanns. Ihre Großmutter Sophie von LaRoche (1731-1807) war die erste Frau in Deutschland, die als Romanautorin hervorgetreten ist. Mit ihrem Bruder Clemens, dem später berühmten Lyriker und Herausgeber der Heidelberger Romantik ("Des Knaben Wunderhorn", mit Achim von Arnim) teilte sie ihre Liebe zu Goethes Schriften. Bettina heiratete 1811 den Dichter Achim von Arnim (1781-1831), dem sie sieben Kinder gebar. . Ihre eigentliche schriftstellerische Tätigkeit begann sie erst nach dem Tod ihres Mannes 1831. Bettina veröffentlichte 1835 ihren stark bearbeiteten Briefwechsel mit Goethe, den sie mehrfach in Weimar besucht hatte. Sie setzte sich für die Wiedereinstellung der in Göttingen entlassenen Brüder Grimm ein und bewirkte, dass der preußische König Friedrich Wilhelm IV. die beiden 1840 nach Berlin berief. Über ihre zeitweilige enge Freundschaft mit der unglücklichen Dramatikerin Karoline von Günderode veröffentlichte sie 1840 den halbfiktiven Briefroman "Die Günderode". Weitere Kontakte, meist nach dem Tod ihres Mannes begonnen, hatte sie mit Hermann von Pückler-Muskau, Felix Mendelssohn Bartholdy, dem jungen Johannes Brahms und Robert Schumann. Sie war von 1992 an auf dem 5-DM-Schein der letzten D-Mark-Banknotenserie abgebildet.
    In dem Garten, wo ich noch als Kind spazierte, da wuchs die Jungfrauenrebe hoch empor an plattem Gestein.
    Damals hab' ich oft ihre kleinen Samtrüssel betrachtet, mit denen sie sich anzusaugen strebt,
    ich bewunderte dies unzertrennliche Anklammern in jede Fuge, und wenn der Frühling erschöpft war
    und die Sommergluten dem jungen weichen Keimleben dieser zarten Pflanze einfeuerten,
    da fielen allmählich ihre zierlichen rotgefärbten Blätter zum Schmuck des Herbstes ins Gras.
    Weitere Bettina von Arnim Zitate und Gedichte
    Buchtipps:
    Bettine von Arnim. Mit Selbstzeugnissen und Bilddokumenten von Helmut Hirsch u. a.
    ... darum muß man nichts als leben. Bettine von Arnim von Ingeborg Drewitz List Tb 2002
    Bettina und Achim von Arnim. Eine fast romantische Ehe von Dagmar von Gersdorff Rowohlt 2002


    Monatsthema: WinterFriedrich von Weber (1813-1894)

    Es wächst viel Brot in der Winternacht,
    weil unter dem Schnee frisch grünet die Saat;
    erst wenn im Lenze die Sonne lacht,
    spürst du, was Gutes der Winter tat.

    21.

    Monatsthema: WinterMatthias Claudius (1740-1815) gestorben am 21.1.

    Ein Lied hinterm Ofen zu singen
    Der Winter ist ein rechter Mann,
    kernfest und auf die Dauer;
    sein Fleisch fühlt sich wie Eisen an
    und scheut nicht süß noch sauer.

    War je ein Mann gesund, ist er's;
    er krankt und kränkelt nimmer,
    weiß nichts von Nachtschweiß noch Vapeurs
    und schläft im kalten Zimmer.

    Er zieht sein Hemd im Freien an
    und läßt's vorher nicht wärmen
    und spottet über Fluß im Zahn
    und Kolik in Gedärmen.

    Aus Blumen und aus Vogelsang
    weiß er sich nichts zu machen,
    haßt warmen Drang und warmen Klang
    und alle warmen Sachen.
    (Das ganze Gedicht lesen)

    weitere Matthias Claudius Gedichte
    Buchtipp: Matthias Claudius. Mit Selbstzeugnissen und Bilddokumenten

    22.

    Gotthold Ephraim Lessing (1729-1781) geboren am 22.1.

    Gotthold Ephraim Lessing (* 22. Januar 1729 in Kamenz (Sachsen); † 15. Februar 1781 in Braunschweig) war der wichtigste deutsche Dichter der Aufklärung.
    Lessing - Zitate und Gedichte
    Buchtipps: Werke in drei Bänden. von Gotthold Ephraim Lessing dtv 2003

    22.1. VinzenztagSt. Vinzenz

    Die Winzer bitten heute den Hl. Vinzenz um Segen für das Wachstum des Weines. Der Märtyrer Vinzenz von Saragossa war der Legende nach Diakon des Bischofs Valerius von Valencia in Spanien. Vinzenz wird zumeist einer mit Traube in der Hand abgebildet, denn er ist Schutzptaron der Winzer (aber auch der Dachdecker, Seeleute und Holzfäller). Daß Vinzenz zum Weinpatron geworden ist, hängt wahrscheinlich mit der volksetymologischen Erklärung des Namens: "Vin-Cent" zusammen. Weiterlesen

    23.

    23.1.1710 Gründungstag der Porzellanmanufaktur Meissen - 300 jähriges Jubiläum 2010

    Am 23. Januar erfolgt per Dekret die öffentliche Bekanntgabe der Gründung der Porzellan-Manufaktur Meissen als „Königlich-Polnische und Kurfürstlich-Sächsische Porzellan-Manufaktur“. Am 6. Juni wird die Meißener Albrechtsburg als erste Produktionsstätte des europäischen Porzellans in Meissen eröffnet. Zu den Dekoren gehören Blumendekore: Holzschnittblumen, Deutsche Blumen, Marcolini-Blumen, Manieristische Blumen (Meißener Rose, Streublümchen), Naturalistische Blumen, Wiesenblumen, Orchidee mit Ast in blau sowie Kranz-, Girlanden- und Fadendekore: Weinlaub, Blumenkranz, Festonmuster, Blätterkantenmuster. Der Rosen-Liebhaberzüchter Robert Türke, (1858-1926) arbeitete bei der Manufaktur, weshalb man ihn auch den "Rosentürken aus Meissen" nannte. Weiterlesen
    Meissen - PorzellanbuchPorzellananufaktur Meissen Rosenteller
    Buchtipps:
    Bunte Blüten, blaue Schwerter. Meissener Blumenmalerei von Erika Büttner
    Die Sprache der Blumen: Meissener Porzellan von Hans Sonntag / Jürgen Karpinski
    Verwandlungen. Literarische Figuren in Meißener Porzellan von Hans Sonntag / Jürgen Karpinski
    Linktipp: Homepage der Manufaktur

    Monatsthema: WinterRichard Katz (1888-1968)

    definiert in seinem Buch "Übern Gartenhag" den Begriff "Winter" für Gärtner:
    "Der Begriff, den wir mit diesem Wort bezeichnen, deckt sich nämlich nicht mit dem kalendarisch unverrückbaren Termin vom 22.12.-21.3. Dem Gärtner markieren die letzten Dahlien und Chrysanthemen den Winterbeginn und die ersten Schneeglöckchen und Veilchen das Winterende. Danach dauert also der Winter des Gärtners mindestens die viereinhalb Monate zwischen Allerseelen und Anfang April"
    Weitere Katz - Zitate

    24.

    Lotte Günthart-Maag geb. Günthart (?-2007) gestorben am 24.1.

    So sass ich völlig versteckt in meinem Blumenhaus,
    vereinzelte Sonnenstrahlen fielen durch das Blüten-Blätterdach, warm und liebkosend auf mich,
    der betäubend süsse Duft der Blumen ging mir ins Blut und ich war berauscht von so viel Schönheit.
    Die Blumenmalerin Lotte Günthart, verheirate Günthart-Maag, wird als "Redouté" des 20. Jhdts." bezeichnet. Als Tochter schweizerischer Eltern in Frankfurt geboren, machte sie ihre Ausbildung in Berlin und Paris, u. a. beim Kubisten Fernand Léger. Ihre Karriere begann mit exakt gezeichneten Studien von Pflanzenkrankheiten und Schädlingen für die väterliche Pflanzenschutzmittelfabrik Maag, doch die Rose wurde zu ihrem Lieblingsmotiv. Weiterlesen

    25.

    Vogelhochzeits-Tag

    Die sorbischen Kinder kennen noch das Geheimnis rund um die Vogelhochzeit - nämlich daß sie in der Nacht zum 25.1. stattfindet. Am Abend des 24. stellen sie eine leeren Teller auf die Fensterbrett, auf einen Baumstumpf im Garten oder an einen anderen für Vögel gut erreichbaren Ort. Am nächsten Morgen ist der Teller vogefüllt mit Nüssen, Kuchen, Pfannkuchen und Süßigkeiten. Die sorbische Überlieferung besagt, dass dies der Dank der Vögel für die Winterfütterung sei. Am Tag des 25. Januar wird die Hochzeit dann in vielen Kindergärten und Schulen nachgespielt.
    Text des bekannten Kinderliedes: - Ein Vogel wollte Hochzeit machen
    Buchtipp: Die Vogelhochzeit von Regine Altegoer Löwe 2007
    Linktipp: Fotos von einer Vogelhochzeitfeier

    Virginia Woolf (1882-1941) geboren am 25.1.

    Buchtipp: Berg-Ehlers, Luise Die Gärten der Virginia Woolf 232 S. m. zahlr. Abb. Nicolai'Sche Verlagsbuchhandlung 2004
    Dieses faszinierend zu lesende Buch ist ein ungewöhnlicher Zugang zu der großen englischen Schriftstellerin "Auf Rosen gebettet" war sie sicher nicht, die Schriftstellerin Virginia Woolf (1882-1941), Mitglied des Bloomsbury-Kreises, die an Depressionen litt und die durch ihren tragischen Selbstmord ihr Leben beeendete. Und doch ziehen Blumen, Gärten, Parksund Friedhöfe eine "Flora- Spur" durch ihr Leben und Werk, der die Autorin Luise Berg-Ehlers nachgegangen ist. Weiterlesen

    26.

    Monatsthema: WinterAchim von Arnim (1781 - 1831) geboren am 26.1.

    Drey Winterrosen
    Es ritt ein Herr mit seinem Knecht,
    Des Morgens in dem Thaue,
    Was fand er auf der Heide stehn?
    Ein wunderschöne Jungfraue.

    "Gott grüß euch Jungfrau hübsch und fein,
    Gott grüß euch Auserwählte,
    Wollt Gott ich sollt heut bey euch seyn,
    In euren Armen schlafen."

    "In meinen Armen schlaft ihr nicht,
    Ihr bringt mir denn drey Rosen,
    Die in dem Winter wachsen sind,
    In voller Blüt erschlossen."
    (Das ganze Gedicht lesen)

    Achim von Arnim und Clemens Brentano-Texte
    Buchtipp: Erzählungen von Achim von Arnim Reclam 1991

    Monatsthema: WinterJohann Gottfried von Herder (1744–1803)

    An die Bäume im Winter
    Gute Bäume, die ihr die starr entblätterten Arme
    Reckt zum Himmel und fleht wieder den Frühling herab!
    Ach, ihr müßt noch harren, ihr armen Söhne der Erde,
    Manche stürmische Nacht, manchen erstarrenden Tag!
    Aber dann kommt wieder die Sonne mit dem grünenden Frühling
    Euch; nur kehret auch mir Frühling und Sonne zurück?
    Harr geduldig, Herz, und bringt in die Wurzel den Saft dir!
    Unvermutet vielleicht treibt ihn das Schicksal empor.

    27.

    Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) geboren am 27.1

    Nun vergiß leises Fleh'n, süßes Kosen
    und das Flattern von Rose zu Rose.
    Du wirst nicht mehr die Herzen erobern,
    ein Adonis, ein kleiner Narziß.
    (Das ganze Lied lesen und mehr zu Mozart, Buch- und Geschenktipps

    Musichits.de


    Kaiser Wilhelm II. (1859-1941)

    Wilhelm II., mit vollem Namen Friedrich Wilhelm Viktor Albert von Preußen wurde als ältester Sohn des späteren Kaisers Friedrich III. und der englischen Prinzessin Viktoria, am 27.1.1859 in Berlin geboren, war Enkel Kaiser Wilhelms I und der englischen Königin Victoria . Er war von 1888 bis 1918 letzter Deutscher Kaiser und König von Preußen. 1881 heiratete er Prinzessin Auguste Viktoria von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Augustenburg (1858–1921); sie hatten sieben Kinder. 1909 widmete ihm der deutsche Züchter Jacobs zum 50. Geburtstag die Rose 'Kaiser Wilhelm II' - Weiterlesen
    Buchtipp: Wilhelm II: Die Herrschaft des letzten deutschen Kaisers von Christopher Clark 400 S. Dva 2008

    28.

    Sidonie Gabrielle Colette (1873-1953) geboren am 28.1.

    Die frz. Schriftstellerin konnte erst nach der Scheidung unter ihrem eigenem Namen veröffentlichen; sie wurde als erste Frau in die Academie Goncourt aufgenommen, war eine der wenigen Frauen, die in die französische Ehrenlegion aufgenommen wurden und die erste Frau, die in Frankreich mit einem Staatsbegräbnis beigesetzt wurde. Ihr wurde eine Rose gewidmet: 'Colette'. In ihren Büchern findet man einiges über Blumen und Pflanzen. . Weiterlesen
    Buchtipp: Colette Colettes literarischer Garten hrsg. v. Waltrud Kappeler Edition Ebersbach 2004

    29.

    Ernst Moritz Arndt (1769-1860) 150. Todestag am 29.1.2010

    Der Dichter, Politiker (Abgeordneter der Frankfurter Nationalversammlung), Publizist Ernst Moritz Arndt wurde am 26. Dezember 1769 in Groß Schoritz auf Rügen, damals Schwedisch-Pommern, geboren und verstarb am 29. Januar 1860 in Bonn. Er gilt als einer der bedeutendsten Lyriker der Epoche der Freiheitskriege. Der deutsche Züchter Lambert widmete ihm 1913 eine Rose Weiterlesen
    Rose Arndt Foto Christine Meile Rose 'Arndt'.
    Gedichte von Arndt
    Buchtipps: Ernst Moritz Arndt's Sämtliche Werke BiblioBazaar 2009 / Rügen von Ernst Moritz Arndt Hinstorff 2003

    Monatsthema: WinterWilhelm Busch (1832-1908)

    Wenn ich [im Januar] im Garten spazierengehe,
    bemerk ich schon dies und das,
    was sich langsam anschickt zu blühen,
    z.B. die Christrose und der Seidelbast.
    Noch immer,
    so alt ich auch wurde,
    erscheint mir dergleichen doch neu und spaßhaft,
    wie vor 10.000 Jahren.

    30.

    Rosenzüchter Dr. med. Georg August Christian Krüger (1848-1926) geboren am 30.1.

    Dr. Krüger aus Criwitz in Mecklenburg, Naturwissenschaftler und Liebhaberzüchter wirkte als Arzt t in der Schweiz, gehört mit Peter Lambert und Rudolf Geschwind zu den "Rosenvätern der deutschen Rosenzüchtung". Seiner verheirateten Tochter, Hedwig Wagner, widmete er 1915 eine Rose 'Frau Hedwig Wagner'. Weiterlesen

    31.

    Monatsthema: WinterFriedrich Rückert (1788-1866) gestorben am 31.1.

    Der Frost hat mir bereifet des Hauses Dach
    Der Frost hat mir bereifet des Hauses Dach;
    Doch warm ist mir's geblieben im Wohngemach.
    Der Winter hat die Scheitel mir weiß gedeckt;
    Doch fließt das Blut, das rote, durchs Herzgemach.
    (Das ganze Gedicht lesen)
    weitere Friedrich Rückert Gedichte und Zitate
    Buchtipp: Gedichte von Friedrich Rückert

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    Keltisches Baumhoroskop:

    Apfelbaum 1. 1.
    Tanne 2. 1.– 11. 1.
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    Tierkreiszeichen - Geschenktipps des Monats:

    Steinbock
    21./22. Dezember–20. Januar Wassermann
    20. Januar–18./19. Februar
    Wassermann - ist neugierig, freiheitsliebend, offen für Neues. Attribut: Schneeglöckchen (bietet in Freiheit, also am Naturstandort seine schönste Pracht und so läuft der Wassermann "frei" zur Höchstform auf). Lärche, Hopfen, Orchideen, Krokusse, Azaleen, Hortensien, Misteln, Mohn. Liebt Maiglöckchenduft.

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    Aktualisiert am 23.08.2010