October: von octo = acht; der achte Monat im Römischen Kalender.
Windumemanoth vom lateiniischen vindemia bedeutet soviel wie Weinlese.
Unter Karl dem Großen erhielt der Oktober die Bezeichnung Weinlesemonat.
deshalb heute noch Weinmonat (vor allem bei den Winzern). Der Gilbhart
- von „gilb“, was im altdeutschen gelb heißt - deutet wie der Name
Laubprost auf die beginnende Vergilbung des Laubes hin. Sämond nannte
man ihn, weil jetzt die Wintersaat begann, Herbstmond, Herbstmonat, Erntemonat
und Reifmond erklären sich selbst. Der alte Monatsname Flüghelmuun
steht für Vogelmonat; in diesem Monat begann die Vogeljagd. Vom "Goldenen
Oktober" spricht man im Zusammenhang mit dem Altweibersommer.
Das Wort "Herbst" ist mit dem englischen "harvest" und dem
lateinischen "carpere" verwandt, was beides so viel bedeutet wie "pflücken" und "Ernte". Ursprünglich bedeutete Herbst also "Zeit der Früchte", "Zeit des Pflückens" bzw. "Erntezeit"
Habt Ehrfurcht vor dem Baum. Er ist ein einziges grosses Wunder, und euren Vorfahren war er heilig. Die Feindschaft gegen den Baum ist ein Zeichen der Minderwertigkeit eines Volkes und von niederer Gesinnung des einzelnen.
2.
Mahatma
Gandhi (1869- 1948) geboren am 2.10.
Wenn ich das Wunder eines Sonnenuntergangs oder die Schönheit des Mondes bewundere, weitet sich meine Seele in der Ehrfurcht vor dem Schöpfer. Weitere
Zitate von Gandhi
3.
Tag
der Deutschen Einheit am 3.10.
"Rosige" Anmerkungen zu diesem Tag: neben den
üblichen Regelungen zur Sortenbezeichnung schloß das Sortenschutzgesetz
der DDR Bezeichnungen aus, die "gegen die Grundsätze der sozialistischen
Ordnung verstoßen". Wie so etwas ausgelegt wurde, hatte bis in die
jüngste Vergangenheit bittere Folgen: Da Könige nicht für
den Sozialismus sein konnten, mußten die entsprechenden Rosensorten
umbenannt werden. Konsequent ging das bis in die Märchenwelt (bei
den Sorten 'Zwergkönig' und 'Zwergkönigin') . Weiterlesen Linktipp: Die
Rosenzucht der DDR
2010
ist am 3.10. Erntedankfest
Das Einbringen der Ernte ist in beinahe allen
Kulturen ein Grund zu einem Fest - ein uralter Brauch schon seit vorchristlicher
Zeit bei Griechen, Römern und Juden. Auch die Bibel erzählt in
einer ihrer ersten Geschichten davon, wie Kain Früchte des Feldes
opfert und Abel Jungtiere seiner Herde. 1773 wurde in Preußen erstmals
ein regelmäßiger Entedank-Tag eingeführt; für die
katholische Kirche in Deutschland legten die deutschen Bischöfe 1972
den ersten Oktobersonntag als Erntedank-Termin fest. Weiterlesen Gedichte zum Erntedankfest: Caspar Neumann: Zum
Erntedankfest Joachim Ringelnatz: Das
Samenkorn Buchtipp: Holl,
Sieglinde Erntedank
- Floristik 32 S. Frech 1994
4.
Franz
von Assisi (Giovanni Bernardone 1181-1226) gestorben am 4.10.
Der Sohn eines reichen Kaufmanns wurde in Assisi
geboren. Nach seinem Militärdienst wurde er Offizier und führte
ein freies, lockeres Leben. 1202 in Gefangenschaft geraten, beschloß
er, sein Leben radikal zu ändern und lebte von nun an in selbstgewählter
Armut und tätiger Nächstenliebe. Er fand viele Anhänger
und gründete einen Orden, den 1210 Papst Innozenz III. anerkannte.
Franz von Assisi hatte eine besonderes Verhältnis zu den Pflanzen
und die Ansichten des ersten "Umweltschützers", wie man ihn nennen
könnte und die er in seinem "Sonnengesang"
darlegt, sind heute immer noch - oder wieder - aktuell! Franz von Assisi
gilt auf grund seines Wirkens auch als erster Tierschützer; deshalb
nennen sich viele Tierschutzvereine oder Tierheime nach ihm. Weiterlesen Buchtipp: Jooß, Erich / Klaus
G. Förg Die
Weisheiten des heiligen Franziskus
Welttierschutztag
am 4.10.
Am 8. Mai 1931 wurde auf dem "Internationalen Tierschutzkongress von
Florenz der Vorschlag des Berliners Heinrich Zimmermann angenommen, einen
"Welttierschutztag" zu feiern - und zwar am Namenstag des Hl. Franz von
Assisi, der wie oben geschildert, auf grund seines
Wirkens als erster "Tierschützer" gilt. Weiterlesen
5.
Theodor Fontane (1819-1898) geboren am 5.10.
Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland, Ein Birnbaum in seinem Garten stand, Und kam die goldene Herbsteszeit Und die Birnen leuchteten weit und breit, Da stopfte, wenn's Mittag vom Turme scholl, Der von Ribbeck sich beide Taschen voll. Und kam in Pantinen ein Junge daher, So rief er: "Junge, wiste 'ne Beer?" Und kam ein Mädel, so rief er: "Lütt
Dirn, Kumm man röwer, ick hebb 'ne Birn". (Das
ganze Gedicht lesen) Weitere
Fontane-Gedichte Buchtipp: Wunderschönes Bilderbuch
zum Gedicht:
Herr
von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland Linktipp: Familie
Ribbeck heute
Rosenzüchter
Reverend Joseph Hardwick Pemberton (1852-1926) geboren am 5.10.
Joseph Hardwick Pemberton wurde als Sohn von Joseph
und Amelia Pemberton in Havering-atte-Bower, Essex geboren, am 1.12. 857
seine Schwester Florence. Im Sommer 1874, ein Jahr nach dem Tod seines
Vaters, beschloss Joseph Hardwick Pemberton einige der Rosen, die im Garten
wuchsen, in einer Rosenausstellung zu präsentieren und gewann den
2. Preis. Von da an sollte ihn seine Rosenpassion niemals mehr loslassen.
Über einige Jahre trug er knappe und wenig lehrreiche Artikel zu Gartenzeitungen
und zum „Rose Annual“ bei. Seine eigentliche Züchtungsarbeit begann
der englische Geistliche jedoch erst nach 1900; 1908 veröffentlichteer
sein erstes Rosenbuch. Weiterlesen Buchtipps
6.
Gottfried
Keller (1819-1890)
Auf Lüneburger Heide, Da steht der alte Stein, Daneben die alte Eiche, Sie mag wohl tausendjährig sein.
Gesellen ziehn vorüber Im Lenz mit frischem Sang; Sie singen von deutscher Freiheit, In heller Luft verhallt der Klang. (Das
ganze Gedicht lesen)
7.
Wilhelm
Müller (1794-1827) geboren am 7.10.
Ich schnitt es gern in alle Rinden ein, Ich grüb' es gern in jeden Kieselstein, Ich möcht' es sä'n auf jedes frische
Beet Mit Kressensamen, der es schnell verrät, Auf jeden weißen Zettel möcht'
ich schreiben: Dein ist mein Herz. Dein ist mein Herz Und soll es ewig, ewig bleiben. (Das
ganze Gedicht lesen) Weitere
Wilhelm Müller Gedichte
Weißt du, daß die Bäume reden? Ja, sie reden. Sie sprechen miteinander, und sie sprechen zu dir, wenn du zuhörst. Aber die weißen Menschen hören nicht zu. Sie haben es nie der Mühe wert gefunden, uns Indianer anzuhören, und ich fürchte, sie werden auf die anderen Stimmen in der Natur nicht hören. Ich selbst habe viel von den Bäumen erfahren: manchmal etwas über das Wetter, manchmal über Tiere, manchmal über den Großen Geist.
2010 findet der Weimarer
Zwiebelmarkt vom 8.10.-10.10. statt
Der Weimarer Zwiebelmarkt (auch Zwiebelkirmse genannt) ist eine traditionelle
Veranstaltung und der einzige Markt, der sich als typisches Volksfest mit
örtlicher Eigenart seit dem Mittelalter bis heute erhalten hat. Alljährlich
am zweiten Oktoberwochenende wird er in Weimar abgehalten. Neben Zwiebeln
wurden nun Sellerie, Meerrettich, Knoblauch, Porree und Majoran sowie weitere
Gewürz- und Gemüsearten verkauft.
Weiterlesen
9.
Eduard
Mörike (1804-1875)
Die Buche Ganz verborgen im Wald kenn ich ein Plätzchen,
da stehet Eine Buche, man sieht schöner im Bilde
sie nicht. Rein und glatt, in gediegenem Wuchs erhebt
sie sich einzeln, Keiner der Nachbarn rührt ihr an den
seidenen Schmuck. Rings, so weit sein Gezweig der stattliche
Baum ausbreitet, Grünet der Rasen, das Aug still zu erquicken,
umher; Gleich nach allen Seiten umzirkt er den Stamm
in der Mitte; Kunstlos schuf die Natur selber dies liebliche
Rund. Zartes Gebüsch umkränzet es erst;
hochstämmige Bäume, Folgend in dichtem Gedräng, wehren dem
himmlischen Blau. (Das
ganze Gedicht lesen)
10.
Guiseppe
Verdi (1813-1901) geboren am 10.10.
"Zu vertrauen ist gut, nicht zu vertrauen ist besser". Verdi ist als Opernkomponist der größte und gleichzeitig
ebenbürtige Gegenspieler Richard Wagners. Beide sind im selben Jahr
geboren, und schufen nebeneinander Opernkonzepte, die sich gegenseitig
völlig ausschließen, aber die Kultur des 19. Jahrhunderts entscheidend
geprägt haben. Noch immer gehören sie zum Kern des Repertoires
großer Häuser. Dem italienischen Komponisten und seinen Werken
wurden mehrere Rosen gewidmet. Weiterlesen
11.
Conrad
Ferdinand Meyer (1825-1898) geboren am 11.10.
Der neben Jeremias Gotthelf und Gottfried Keller bedeutendste Schweizer
Erzähler und Lyriker des 19. Jahrhunderts wurde in Zürich geboren.
Meyer studierte Geschichte, Philologie und Malerei und auf Wunsch seiner
Mutter Jura. Die alteingesessene Patrizierfamilie war durch psychische
Störungen erheblich vorbelastet; schon in jungen Jahren begann er
an Depressionen und Neurosen zu leiden. Im Oktober 1875 heiratete er und
kaufte 1877 ein Bauernhaus in Kilchberg bei Zürich. Dort lebte das
Ehepaar zurückgezogen mit seiner 1879 geborenen Tochter Camilla ((die
1936 wie ihre Großmutter Selbstmord beging). 1882 erschien "Gustav
Adolfs Page" (verfilmt
mit Liselotte Pulver). Der berühmte Rosenzüchter Lambert
gab 1899 die Rose 'Conrad Ferdinand Meyer' heraus. Weiterlesen Gedichte von
Conrad Ferdinand Meyer Buchtipp: Gedichte
von Conrad Ferdinand Meyer Reclam 1986 Linktipp:Conrad
Ferdinand Meyer-Gesellschaft
Eleanor Roosevelt (1884-1962)
geboren am 11.10.
Eleanor Roosevelt
(1884-1962), eine entfernten Cousine und Nichte des früheren (19001-1909)
US-Präsidenten Theodore
Roosevelt war mit Franklin
Delano Roosevelt ( (1882-1945) verheiratet, der von 1933-1945 der 32.
Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika war. In den Jahren nach
dem Zweiten Weltkrieg war sie eine hochrangige Politikerin in der UNO.
Sie gilt neben Hillary Clinton als eine der einflussreichsten Frauen in
der amerikanischen Politik des 20. Jahrhunderts; 1954 erhielt sie als Erste
die vom UNHCR verliehene Nansen-Medaille.
Im Jahr der Wahl ihres Mannes zum Präsidenten widmete ihr Traendly
& Schenck ihr bzwm ihrem Mann eine Rose 'Mrs
Theodor Roosevelt' .
12.
Oktoberfest in
München - 200. Jahrestag 2010
Der Ursprung des Oktoberfestes liegt in den Hochzeitsfeierlichkeiten
zur Traung des Kronprinzen Ludwig (des späteren König Ludwig
I.), mit Prinzessin Therese von Sachsen-Hildburghausen. Am 12. Oktober
1810 fand ein damals bereits als "Volksfest" bezeichnetes Pferderennen
auf einer Wiese vor den Toren Münchens statt. Zu Ehren der Braut wurde
die Festwiese "Theresens-Wiese" getauft - heute im Münchner Sprachgebrauch
kurz "die Wiesn" genannt. Seitdem wird das weltweit größte und
bekannteste Volksfest - heute Oktoberfest genannt - , bis auf einige Unterbrechungen
jährlich gefeiert. Seit 1872 beginnt es aufgrund des oft kühlen
Wetters im Oktober stets am Samstag nach dem 15. September. 1998 widmete
der Neuseeländer Rosenzüchter McGredy dem weltweit größten
und bekanntesten Volksfest eine Rose: 'Octoberfest'. Weiterlesen Linktipps: Oktoberfest
- Ursprung und Geschichte Oktoberfest.de
- die Webseite zur Wies`n Buchtipp: Das
Oktoberfest-Handbuch. Die Welt zu Gast in München
Friedrich
Rückert (1788-1866)
Ich atmet' einen linden Duft! Im Zimmer stand Ein Zweig der Linde, Ein Angebinde Von lieber Hand. Wie lieblich war der Lindenduft! Wie lieblich ist der Lindenduft! Das Lindenreis Brachst du gelinde! Ich atme leis Im Duft der Linde Der Liebe linden Duft.
13.
Volkslied
Schwarzbraun ist die Haselnuß Schwarzbraun bin auch ich Schwarzbraun muß mein Madel sein Gerade so wie ich. (Das
ganze Lied lesen)
14.
Katherine
Mansfield (1888-1923) geboren am 14.10.
Die englische Schriftstellerin wurde vor allem
durch ihre zahlreichen Kurzgeschichten bekannt. In "Das Gartenfest" (Onlineversion)
werden die Gäste eines Gartenfestes mit dem tragischen Tod eines weniger
privilegierten Mannes konfrontiert. Zitat
von Katherine Mansfield Buchtipp: Mansfield, KatherineDas
Gartenfest und andere Erzählungen
Dr. med.
Daniel Gottlob Moritz Schreber (1808-1861) geboren am 15.10.
"Der schönste Garten ist der, der kurz
vor dem Verwildern steht". Dr. Schreber war nicht der Erfinder der Schrebergartenbewegung,
was landläufig noch oft behauptet wird, sondern nur der Namensgeber.
Der seit 1836 als Orthopäde in Leipzig wirkende, gleichzeitig Hochschullehrer
an der Universität Leipzig gründete mit Professoren den ersten
Leipziger Turnverein und wollte damit in der Zeit der Industrialisierung
vor allem Grünflächen födern, die den Kindern als Spielplatz
dienen würden und die so ihrer Gesundheit förderlich sein könnten.
Es war sein Schwiegersohn, der Schuldirektor Dr. Dr. phil. Ernst Innocenz
Hauschild, der 1864 - drei Jahre nach dem Tode von Dr. Schreber - mit über
250 Männer und Frauen aus dem Bürgertum in Leipzig den "Schreberplatz"
anlegte, um Schrebers ungewöhnlichen Wunsch nach kindgerechten Spiel-
und Turnplätzen Nachdruck zu verleihen.
Weiterlesen Buchtipps:
Schrebergarten und Bauerngarten
16.
Gallustag Todestag St. Gallus
Der Schweizer Feiertag zu Ehren des Heiligen St. Gallus ist kaum bekannt,
doch in den Bauernkalendern ist sein Tag ein wichtiger Lostag. "Auf Sankt
Gallustag nichts mehr draußen bleiben mag", "St. Galles, schaff'
ham alles" oder "Auf St. Gallen Tag muß jeder Apfel in seinen Sack"
- diese Sprüche kennzeichnen die arbeitsreiche Zeit an den letzten
schönen Tagen vor Hereinbrechen des Spätherbstes. Der Namenstag des Heiligen Gallus fällt zusammen mit der Heiligen
Hedwig. Die Bauernregel "Hedwig und Sankt Gall' machen das Schneewetter
all" weist auf die ersten möglichen Schneefälle hin. Weiterlesen
Oscar
Wilde (1854-1900) geboren am 16.10.
Es ist wichtiger, daß jemand sich über eine Rosenblüte freut, als daß er ihre Wurzel unter das Mikroskop bringt. Weitere
Oscar-Wilde-Texte Buchtipp: Holland, Merlin Das
Oscar-Wilde-Album
Welternährungstag
Am 16.10. 1945 gründeten die UNO die FAO
(Organisation für Ernährung und Landwirtschaft)- Seitdem erinnert
der Gedenktag alljährlich an die gewaltigen Probleme weltweit bei
der ausreichenden Versorgung mit Lebensmitteln und sauberem Trinkwasser.
Auch die Verteilung von Grund und Boden, die Art der Bebauung von Agrarland
(z.B. Monokulturen) spielen dabei eine wichtige Rolle. Zum heutigen Welternährungstag
deshalb: Kochbuchtips
Jürgen Dahl war Buchhändler,
später freier Schriftsteller; ständiger Mitarbeiter des WDR und
Gartenkolumnist bei der "Zeit", bei "kraut & rüben" und "Flora",
ab 1974 Mitherausgeber der Zeitschrift "Scheidewege". Ab 1987 lebte er
auf dem Lindenhof bei Kleve am Niederrhein, den man in den Sommermonaten
Samstags besuchen durfte. Der passionierte Gärtner und Naturfreund
schrieb vor allem über Gartenthemen - mit voller Zuneigung und Liebe
zum Detail und bewies er mehr als einmal, daß ökologisch nicht
gleich umweltfreundlich ist. Weiterlesen Dahl`s
Veröffentlichungen
Heinrich
von Kleist (1777-1811) geboren am 18.10.
Ausreißen ist ein frohes Geschäft, geschieht's, um etwas Besseres zu pflanzen.
Novalis
(eigentl. Friedrich Freiherr von Hardenberg, 1772-1801)
Die Erlen Wo hier aus den felsichten Grüften Das silberne Bächelchen rinnt, Umflattert von scherzenden Lüften Des Maies die Reize gewinnt,
Um welche mein Mädchen es liebt Das Mädchen so rosicht und froh Und oft mir ihr Herzchen hier gibt, Wenn städtisches Wimmeln sie floh;
Da wachsen auch Erlen, sie schatten Uns beide in seliger Ruh, Wenn wir von der Hitze ermatten Und sehen uns Fröhlichen zu. (Das
ganze Gedicht lesen)
20.
Charles
Dudley Warner (1829-1900) gestorben am 20.10.
Wohl nichts anderes auf der Welt hat eine so beruhigende
Wirkung und macht so zufrieden wie das Gärtnern: jene körperliche Betätigung, die den Geist beruhigt und den Deltamuskel stählt.... Buchtipp: Charles Dudley Warner, Mein
Sommer in einem Garten
21.
Johann
Conrad - deutscher Baumeister Schlaun (1695-1773) gestorben am 21.10.
Das Architektur-Genie begründete den westfälischen
Barockstil; verschönerte aber auch Parkanlagen und Stadtkerne. Eines
seiner größten Meisterwerke ist Schloss Nordkirchen. Für
Graf Ferdinand von Plettenberg errichtete er damit eine Anlage, die man
nicht ohne Grund "das westfälisches Versailles" nennt . Vor einigen
Jahren wurde der dortige historische Barockgarten rekonstruiert.
Weiterlesen Buchtipp: Bieker, Jose / Ulrike Romeis / Ulrich Wollheim
Westfälischer
Barock. Eine Bildreise. Auf Johann Conrad Schlauns Spuren Ellert u.
Richter Hamburg 1999 Linktipp: Hommage
an Schlaun
22.
Upanishad
(altindische Sammlung philosophischer Texte, etwa 800-600 v. Chr.)
Dem Baume gleich, dem Fürsten des Waldes, gewiß, ihm gleich ist der Mensch. Seine Haare ensprechen den Blättern, der Außenrinde gleicht die Haut. Es strömt das Blut in seiner Haut wie unter der Rinde des Baumes der Saft. Dem Holz vergleichbar ist das Fleisch, so wie dem Bast die starke Sehne. Die Knochen sind das Innenholz, das Mark vergleicht dem Marke sich.
Schubert, Johanne
Als ich am 22sten October ein Veilchen geschenkt bekam
Frühlingsblümchen, Bote schöner Tage, Allerliebstes, holdes Veilchen! sage Deiner Freundin doch, wo kommst du her, Jetzt im Herbst bei rauher Stürme Sausen? Das
ganze Gedicht lesen
Wir sind alle Blätter an einem Baum, keines dem anderen ähnlich - das eine symmetrisch, das andere nicht, und doch gleich wichtig dem Ganzen.
26.
Ludwig
Gotthard Theobul Kosegarten (1758-1818) gestorben am 26.10.
Abends unter der Linde Woher, o namenloses Sehnen, Das den beklemmten Busen preßt? Woher, ihr bittersüßen Tränen, Die ihr das Auge dämmernd näßt? O Abendrot, o Mondenblitz, Flimmt blaßer um den Lindensitz! (Das
ganze Gedicht lesen) Buchtipp: Kosegarten,
Briefe eines Schiffbrüchigen
Peter Cornelius (1824-1874) gestorben am 26.10.
Zur Drossel sprach der Fink: "Komm' mit liebe Drossel, komm' eilig, komm'
flink! heut' tanzen die Blumen im moosglatten Wald, komm' mit, liebe Drossel, komm' eilig, komm'
bald!
"Wir setzen uns auf die Äste, und musizieren zum Feste und schauen zu, wie sie tanzen, von fern, ich habe die Blumen so gern!" (Das
ganze Gedicht lesen)
27.
Erasmus
von Rotterdam (ca. 1469-ca. 1536) geboren am 27.10.
Sei dessen eingedenk, daß noch die kleinste Blume leben will. Und sei es ein wildes Kraut, es hat seinen Sinn. Buchtipps: Erasmus
von Rotterdam. Mit Selbstzeugnissen und Bilddokumenten von Anton J.
Gail Triumph
und Tragik des Erasmus von Rotterdamvon
Stefan Zweig
28.
Marie
Sophie Friederike von Hessen (1767-1852), spätere Königin
von Dänemark geboren am 28.10.
Die Tochter des Landgrafen Karl von Hessen-Kassel und dessen Frau Louise
Marie Sophie Friederike von Hessen verbrachte in Schleswig, relativ frei
von höfischem Zeremoniell, ihre Kindheit. Am 31.07.1790 heiratete
sie den 22-jährigen Kronprinz Frederik (1768-1839), Sohn des geisteskranken
Christian VII, der 1808 als "Frederik VI" dann König von Dänemark
wurde. Sie hatten 8 Kinder, von denen jedoch nur 2 das Erwachsenenalter
erreichten. Ein wichtiger Markstein in der Geschichte der deutschen Rosenzüchtung
war 1816 der in der Baumschule Booth auftauchende, blühende Sämling
von 'Maidens Blush', der ihr zu Ehren 'Königin von Dänemark'
genannt wurde. Weiterlesen
Redensarten
um den Baum
Fälle nicht den Baum, der dir Schatten
spendet. Wer den Baum gepflanzt hat, genießt
selten seine Frucht Auch ein kleiner Baum ziert einen grossen
Garten Den Ast absägen, auf dem man sitzt Man sieht den Wald vor lauter Bäumen
nicht Weitere
Redensarten um den Baum
29.
Niki
de Saint Phalle (1930 -2002) geboren am 29.10.
Niki de Saint Phalle, die Malerin und Bildhauerin
wurde in Frankreich geboren, wuchs hauptsächlich in den USA auf und
wurde infolge ihrer Heirat mit Jean Tinguely (1971) in der Schweiz eingebürgert.
Sie wurde mit ihren leuchtend bunten Polyester-Plastiken, insbesondere
den Nanas, international populär. In Italien legte sie den "Tarotgarten"
an, für den sie 22 Monumentalskulpturen, inspiriert von den Symbolen
der Tarot-Karten schuf. Im Anschluß an die EXPO 2000 gestaltete Niki
de Saint Phalle die frisch restaurierte La Grotte im barocken Teil der
1676 erbauten Herrenhäuser Gärten mit kunstvoller Ausschmückung
des achteckigen Mittelraums und zweier Nebenräume mit Mosaiken aus
buntem Glas und Spiegeln, bemalten plastischen Figuren oder spiralförmig
um Säulen angeordneten Ornamenten. Weiterlesen Buchtipp: Saint-Phalle, Niki de Der
Tarot-Garten 76 S. Benteli Zürich 1999
2010 ist am 29.10. Weltspartag
in Deutschland
Der Weltspartag wird am 31. Oktober, in Deutschland und Österreich
allerdings bereits am letzten Werktag vor dem 31. Oktober begangen. Zu
diesem "Geldtag" heute der Hinweis auf auch
"Geldbaum" genannte Pflanzen... Weiterlesen
30.
Hermann
Fürst von Pückler-Muskau (1785-1871) geboren am 30.10. - 225.
Geburtstag 2010
"Ein Garten im großen Stile ist eine
Bildergalerie". Graf Hermann von Pückler (Fürst ab 1822),
deutscher Landbesitzer und Landschaftsgärtner, Literat und Weltenbummler,
der durch durch seine Schlossparks Branitz und Muskau weltberühmt
wurde, war eine der schillerndsten Persönlichkeiten seiner Zeit. Schon
zu seinen Lebzeiten wurden zahlreiche Biographien, Artikel und Feuilletons
sowie Rezensionen über seine Person und sein künstlerisches Schaffen
als Schriftsteller, Garten- und Landschaftsgestalter sowie als "Reisender
der Gesellschaft" verfaßt. 1815 nach dem Erbe der Standesherrschaft
Muskau startete er den Aufruf "An die Bürgerschaft von Muskau" , in
dem er seine Parkpläne verkündete. Es dauerte fast 30 Jahre,
bis der Park vollendet war. Weiterlesen Bücher
von und über Fürst Pückler Zitate
von Fürst Pückler
Georg
Heym (1887-1912) geboren am 30.10.
Der Mund ist feucht. Und wie bei Fischen breit. Und leuchtet rot in dem toten Garten. Sein Fuß ist glatt und über den Wegen breit. Winde gehen hervor aus dem faltigen Kleid. (Das ganze Gedicht lesen)
31.
Halloween
(Samhain)
Das schaurig-schöne Gruselfest, das heute
als Mix von Karneval, Silvester und Walpurgisnacht gefeiert wird, ist kein
US-Import, sondern ursprünglich ein mehr als 2000 Jahre altes Fest,
dessen Wurzeln auf den britischen Inseln liegen. Erst als irische Auswanderer
im 19. Jahrhundert über den Atlantik an die Ostküste strömten,
fing Halloween auch in Amerika an, zu (be)geistern und kehrte dann nach
Europa - allerdings amerikanisch umgewandelt - zurück. "Pflanze
des Tages ist heute bezeichnenderweise der Kürbis. Weiterlesen
Sophie
Mereau-Brentano (1770- 1806) gestorben am 31.10.
An einen Baum am Spalier Armer Baum! An deiner kalten Mauer Fest gebunden, stehst du traurig da, Fühlest kaum den Zephir, der mit süßem
Schauer In den Blättern freier Bäume weilt Und bei deinen leicht vorübereilt. O! dein Anblick geht mir nah! Und die bilderreiche Phantasie Stellt mit ihrer flüchtigen Magie Eine menschliche Gestalt schnell vor mich
hin, Die, auf ewig von dem freien Sinn Der Natur entfernt, ein fremder Drang Auch wie dich in steife Formen zwang. Weitere Mereau-Gedichte Buchtipps Wie
sehn' ich mich hinaus in die freie Welt. Tagebuch, Betrachtungen und
Vermischte Prosa von Sophie Mereau-Brentano Weltliteratur
für Bürgertöchter Die Übersetzerin und Herausgeberin
Sophie Mereau-Brentano von Britta Hannemann
Friedrich "Fritz" Walter
(1920 - 2002) geboren am 31.10.
Dem wohl populärsten deutschen Fußballspieler wurde ebenfalls
eine Rose gewidmet. Er gilt als einer der weltweit besten Fußballer
aller Zeiten. Weiterlesen
Skorpion 23. Oktober–22. November Skorpion - liebt leidenschaft absolute Offenheit
und Ehrlichkeit. Attribut: Amaryllis (gemeinsam mit ihr hat der Skorpion
die Leidenschaftlichkeit). Astern, Orchideen, Dahlien, Gloriosa. Liebt
Zimtduft.