Februarius kommt vom lateinischen februare = reinigen, es war der
Monat der Sühne, Besinnung und Besserung, also der Reinigung. Hornung,
auch „kleines Horn“ leitet sich wahrscheinlich davon ab, daß in diesem
Monat die Hirsche ihr Geweih abwerfen. Weitere Namen sind Feber, Lichtmessmonat
oder Narrenmond bzw. Narrenmonat (weil der Karneval meist in den Februar
fällt). Taumonat nennt man, weil oft langsam der Schnee taut, Regenmonat,
weil es oft regnet. Der Februar ist der kürzeste Monat im Jahr. In
diesem Monat wartet der Bauer schon auf das Erwachen der Natur. Setzt der
laue Frühling aber früher ein, so beginnt alles zu treiben und
das kann schwere Folgen haben, denn ein zu baldiger Vorfrühling läßt
auf einen langen Nachwinter schließen.
Seine ersten Gedichte schrieb der österreichische Dramatiker und
Lyriker - neben Arthur Schnitzler zählt Hofmannsthal zu den bedeutendsten
Vertretern der Schriftstellergruppe "Junges Wien" zählend - im Alter
von 16 Jahren unter dem Pseudonym "Loris". Später verfasste er dann
auch Dramen, Libretti, Erzählungen und Novellen. Die von Hofmannsthal
mitbegründeten Salzburger Festspiele werden seit 1920 mit seinem Stück
"Jedermann. Das Spiel vom Sterben des reichen Mannes" (1903-1911) eröffnet.
Ab 1906 arbeitete Hofmannsthal mit dem Komponisten Richard Strauss zusammen,
der die Werke des Schriftstellers vertonte. Zu den bekanntesten Stücken
von Hofmannsthal zählt die Komödie "Der Rosenkavalier" - der
Scchweizer Züchter benannte eine Rose: "Rosenkavalier" Es ist ganz gleich, ob ein Garten klein oder gross ist. Was die Möglichkeiten seiner Schönheit betrifft, so ist seine Ausdehnung so gleichgültig, wie es gleichgültig ist, ob ein Bild groß oder klein, ob ein Gedicht zehn oder hundert Zeilen lang ist. (Weitere
Zitate und Gedichte von Hofmannsthal) Buchtipps: Gedichte
von Hugo von Hofmannsthal 76 S. Insel 2004 Jedermann:
Das Spiel vom Sterben des reichen Mannes von Hugo von Hofmannsthal
134 S. Insel 2005 DVD
Jedermann mit Peter Simonischek, Veronica Ferres, Tobias Moretti Aufzeichnung
der Salzburger Festspiele Hugo
von Hofmannsthal: Mit Selbstzeugnissen und Bilddokumenten von Werner
Volke 192 S. Rowohlt 2000 Der
Rosenkavalier: Komödie für Musik in drei Aufzügen von
Hugo von Hofmannsthal 162 S. Reclam 2008 Webtipps: Leben
und Werk Hofmannsthals bei Wikipedia Onlineverion
Der Rosenkavalier bei Gutenberg
Bierbaum,
Otto Julius (1865-1910) gestorben am 2.1. - 100. Todestag 2010
Noch heute werden an Fest Mariä Lichtmess in den katholischen Kirchen
die Kerzen und Wachsstöcke für den kirchlichen und privaten Jahresbedarf
geweiht, die Segen bringen sollen. Früher endete an Lichtmess das
bäuerliche Arbeitsjahr; die Mägde und Knechte bekamen den Lohn
für ihre Arbeit im vergangenen Jahr, konnten oder mußten ihre
Stelle wechseln. Weiterlesen
Liebespflanzen
Viele Pflanzen gelten als Aphrodisiaka /Aphrodisia
d. h. liebesanregend! Sie erhielten ihren Namen von der Liebesgöttin
Aphrodite. Im Laufe der Jahrhunderte entdeckte man viele aphrodisierende
Pflanzen. Plinius beschrieb und pries sie in seinen Kräuterbüchern
ebenso wie Dioskurides. Früher vertrauten die Menschen auf die Kraft
der Pflanzen und bei den Naturvölkern hat sich bis heute daran kaum
etwas geändert. Tatsächlich steckt dort, wo die meisten nur Geschmack
vermuten, auch jede Menge Wirkung! Gewürze sind nicht nur Aromaspender,
sondern auch eine explosive Mischung potenter Stimulanzien für Körper,
Seele und Geist. Und heute wird vor allem zumindest die sinnliche Komponente
des Würzens wiederentdeckt: Kochbuchautoren erinnern sich an alte
Liebesrezepte z. B. mit Safran, Spezialgeschäfte bieten Tees und Liköre
aus aphrodisierenden Pflanzen; Catering-Unternehmen überraschen mit
“Erotic-Buffets”. Weiterlesen
3.
Prof. Otto Schmeil geboren am 3.2. - 250. Geburtstag 2010
Prof. Otto Schmeil (1860 -1943) war ein deutscher Biologe, Pädagoge
und Autor; 1891 erlangte er den Doktortitel der Naturwissenschaft. Er gilt
als Reformator des biologischen Unterrichts. 1898/99 erschienen seine umfangreichsten
Werke als Lehrmaterial für den Biologie-Unterricht : "Lehrbuch
der Zoologie" und "Lehrbuch
der Botanik" - diese und andere naturwissenschaftliche Bücher
begleiteten Millionen Schüler auf ihrem Weg in das Leben und sind
in 13 Sprachen übersetzt worden. Sein botanisches Autorenkürzel
lautet „Schmeil“. Buchtipps: Schmeil, Otto Tabellen
zum Bestimmen von Pflanzen Quelle & Meyer 2008 w. o. Pflanzenkunde:
Biologisches Unterrichtswerk Reprint Manuscriptum 2009 w.o. / J. Fitschen Flora
von Deutschland und angrenzender Länder Quelle &. Meyer Wiesbaden
2006
Georg
Trakl (1887-1914) geboren am 3.2.
Die Liebenden in Faltern neu erglühn Und schaukeln heiter hin um Stein und Zahl. Aufflattern Krähen um ein ekles Mahl Und deine Stirne tost durchs sanfte Grün. Das ganze
Gedicht lesen
Die in Paris lebende amerikanische Schriftstellerin, Mäzenin und
gute Freundin von Picasso (der sie porträtierte -
Bild
hier) und Apollinaire, gehörte mit ihrer extrovertierten Art zu
den Kultfiguren der Kunst- und Literaturszene ihrer Zeit. Sie war die erste
moderne Schriftstellerin, die ohne Komma, Gedankenstrich, Semikolon und
Doppelpunkt schrieb. Ihr Salon war Treffpunkt von Malern der Moderne (neben
Picasso z. B. auch Matisse) und amerikanischen Schriftstellern (John Dos
Passos, Ernest Hemingway). Sie starb am 27. Juli 1946 in Paris. Bekannt
ihr Ausspruch: "eine Rose ist eine Rose ist eine Rose" Buchtipp: Autobiographie
von Alice B. Toklas von Gertrude Stein 330 S. Arche 2006 Stein wählte für ihre Autobiographie eine Erzählstimme:
diejenige von Alice B. Toklas. Alice, ihre Lebensgefährtin ist die
Erzählerin,Getrude selbst kommt als Hauptfigur vor. CD Tipp: Stein, Gertrude Die
Welt ist rund, 2 Audio-CDs Gelesen v. Rufus Beck. Musik v. Martin Stock
Verlag: Hörbuch Hamburg; Silberfisch Rose ist ein kleines Mädchen, das einen Berg besteigt. Ein
Mädchen voller Lebensmut und Zuversicht. Auf dem Weg nach oben bleibt
sie stehen und schreibt ihren Namen in eine Baumrinde: Rose. Und weil sie
das Schöne liebt und ihr Name die Schönste aller Blumen bezeichnet,
schreibt sie "Rose ist eine Rose". Und weil der Baum nun einmal rund ist
und man ohne abzusetzen weiterschreiben kann, wird daraus: Rose ist eine
Rose ist eine Rose ist eine Rose ...
Jakob Ludwig Felix
Mendelssohn Bartholdy (1809-1847) geboren am 3. 2.
Alphonsine
Plessis, "Kameliendame" gestorben am 3.2.
Das Leben der Pariser Kurtisane Alphonsine Plessis
(1824-1847) lieferte den Stoff für den berühmten Roman von Alexandre
Dumas d. J. "Die
Kameliendame", in dem sie "Marguerite Gauthier" heißt. Als Giuseppe
Verdi das Theaterstück "La Dame aux camélias" im Winter 1852
auf der Bühne erlebte, erkannte er sofort den grandiosen Opernvorwurf.
In fünfundvierzig Tagen entstand seine unsterbliche "La Traviata".
(Hier heißt die Edeldirne "Violetta Valery"). Etliche Male wurde
der Stoff auch verfilmt - u. a. mit Greta Garbo. Weiterlesen
4.
Hermann
Löns (1866-1914)
Liebeszauber
Und willst und willst du micht nicht lieben, O Maienzeit, o Süßigkeit, Das soll und soll mich nicht betrüben, O Maienzeit, o Bitterkeit, Ich weiß das edle Kräutlein blühn, Habmichlieb, das Kräutlein grün, Kräutlein grün, Blümlein rot, Hilft bei Liebesnot. (Das
ganze Gedicht lesen)
5.
Der
Apfel als Liebespflanze
Bekannterweise verführte Eva Adam mit einem
Apfel - und seitdem gelten Äpfel als verführerisch! (Korrekterweise:
in der Bibel jedoch wurde diese Frucht nie genau benannt!) Äpfel gelten
bei den Voodoos als Liebespflanze, sie kommen in der Wahrsagerei und Unsterblichkeitszaubern
vor. Weiterlesen
Carl Spitzweg (1808-1885) geboren
am 5.2.
2010 ist der 125. Todestag des Malers Carl Spitzweg, Maler von beschaulichen
/Landschafts- Pflanzen- Bücheridyllen. Mehr
lesen
Brotfest
der Heiligen Agatha
Am Tag der Heiligen Agatha brachten die Leute früher ihr Brot zur
Weihe in eine Kirche, um für das ganze Jahr Brot zu erbitten. Jeder
im Haus, auch die Tiere, bekam anschließend etwas von diesem Brot
zu essen. Einen Rest bewahrte man auf, damit einem im Haus nie das Brot
ausging. Mit diesem Glauben an die Brotweihe hängt auch zusammen,
daß manche Leute heute noch ein Kreuz auf den Brotlaib zeichnen,
bevor sie ihn anschneiden.
6.
Dorotheentag
(Heilige Dorothea)
Heute wird der Namenstag der Hl. Dorothea (um
300 n. Chr.), Patronin der Floristen und Gärtner, gefeiert, die während
der Christenverfolgungen unter Diokletian enthauptet wurde. Auf dem Weg
zum Richtplatz soll sie gesagt haben, daß sie sich freue, bald im
paradiesischen Garten sein zu dürfen. Spöttisch bekam sie die
Antwort, daß sie ja dann einige Blumen und Früchte schicken
könne. Während Dorothea hingerichtet wurde, erhielt der Spötter
einen Korb mit Äpfeln und Blumen; daraufhin bekehrte er - Theophilus
- sich zum Christentum und wurde später ebenfalls enthauptet. Weiterlesen
7.
Sidonie
Grünwald-Zerkowitz (1852-1907) geboren am 7.2.
Send' mir Rosen
Send' mir Rosen, send' mir Grüße! Frische Rosen, Worte süße, Daß ich an den Mund sie drücke Und mein Krankenlager schmücke! Daß mich in der holden Gabe Deines Herzens Grüßen labe! Laß mich glauben: in den Rosen Deine Lippen mit mir kosen! (Das
ganze Gedicht lesen)
Sir Thomas More (Morus, ca. 1478-1535)
geboren am 7.2.
"Humanist, Staatsmann, Märtyrer" steht auf seinem Denkmal vor der
"Old Church" im Londoner Stadtteil Chelsea. Bekannt ist er hierzulande
meist als Thomas Morus; unter diesem Namen veröffentlichte er sein
Buch über Utopia,
eine Insel der Glücklichen, deren Einwohner in höchster Zufriedenheit
ohne Privatbesitz friedlich miteinander leben.
Der Wunsch nach Zeit ist der Wunsch nach Leben, die Hoffnung auf ein möglichste erfülltes und vitales
Leben. Aus diesem Grund erfordert die Zeit unsere kreative Aufmerksamkiet. Möglicherweise stellen wir fest,; dass die Zeit tatsächlich wie Thymian ist... voller Aroma, pur und nahrhaft, ein Würzmittel, aber auch ein Grundnahrungsmittel, ein wachsends Gebilde, das gepflanzt, gehegt und geerntet werden muß. Weitere Zitate
8.
Strittmatter, Eva geboren
am 8.2.1930 - 80. Geburtstag 2010
Eva Strittmatter, geborene Braun, ist eine deutsche Dichterin und Schriftstellerin,
eine der erfolgreichsten Lyrikerinnen der ehemaligen DDR. Eine stilvolle
Bronzetafel am Haus Robert-Koch-Straße 3 erinnert daran, dass die
große Dichterin in Neuruppin geboren wurde. Nach dem Studium der
Germanistik und Romanistik in Berlin arbeitete sie beim Deutschen Schriftstellerverband
und seit 1954 als freie Autorin. 1956 heiratete sie in zweiter Ehe den
Schriftsteller Erwin Strittmatter, (Autor u. a. der verfilmten Romantriloge
"Der
Laden") und lebte mit ihm auf dem Schulzenhof in der brandenburgischen
Provinz, im Ruppiner Land. Diesen wichtigen literarischer Ort zu erhalten,
bemüht sich Eva seit dem Tod ihres Mannes 1994. Eva Strittmatter befindet
sich dort im ständigen Gespräch mit der Natur, erlebt mit allen
Sinnen den Wechsel der Jahreszeiten, was sich in ihren Gedichten widerspiegelt
z. B. in "Waldmeister im Vorgärtchen" Das Birkenblatt" Buchtipps: Strittmatter, Eva Lyrikbände w. o. Briefe
aus Schulzenhof I/III: 1965-1992: 3 Bände in Kass. Aufbau 1996 Strittmatter, Eva u. Erwin Du
liebes Grün Ein Garten- und Jahreszeitenbuch Aufbau Berlin 2008 w. o.Landschaft
aus Wasser, Wacholder und Stein Ein Jahreszeitenbuch 174 S. Aufbau-
2005 Gutschke, Irmtraud Eva
Strittmatter: Leib und Leben Biographie 224 S. Das Neue Berlin 2008
Max
Liebermann (1847 -1935) gestorben am 8.2. - 75. Todestag 2010
Der deutsche Maler und Grafiker Max Liebermann
ist durch sein malerisches Werk und sein Wirken im In- und Ausland einer
der bekanntesten und populärsten Künstler Deutschlands. 1909
erwarb er eines der letzten unbebauten Wassergrundstücke am Großen
Wannsee in Berlin und schuf sich dort am Rande der Großstadt Berlin
eine Residenz mit einem Gartenreich, das er in vielen Bildern verewigte.
Max Liebermanns Villa und Garten auf dem 7000 qm großen Grundstück
wird heute als das "deutsche Pendant zum französischen Giverny" bezeichnet.Weiterlesen
Richard Fedor Leopold Dehmel (1863-1920) gestorben am 8.2.
Der Strauß
Nun nimm drei weiße Nelken du, mein Weib. Und du, Geliebte, nimm diese drei roten noch dazu. Und in die nickenden Nelken tu ich eine dunkelgelbe Rose. (Das ganze Gedicht lesen)
Veilchen sind die Blumen der "jungen Liebe"! Im Iran nennt man das Veilchen Guli Peigamber
als Vorbote (Liebesahnung) der Rose (Liebeserfüllung). Als Liebespflanze hat das Veilchen eine lange
Tradition. Die Griechen besaßen eigene Veilchengärtchen
und nannten es "Blume der Liebe"; Der Gott Vulkanus hatte sich über alle
Maßen in Venus verliebt, die ihn aber wegen seines Äußeren
immer wieder abwehrte. Da griff der vor Liebesqualen geplagte Gott zu einer
List. Er rieb sich den ganzen Körper mit Veilchen ein und erschien
so vorbereitet wieder bei seiner abweisenden Geliebten. Veilchenduft wirkt
verführerisch! Betört ließ sich Venus zum Liebespiel bewegen.
Homer beschreibt das Hochzeitslager von Hera und Zeus wie einen Garten
- ein dicker weicher Veilchenteppich polstert das Bett, Lotos und Hyazinthen
schmücken es und der flammende Krokus wird zum Sinnbild göttlicher
Leidenschaft. Und Jupiter (Zeus) ließ gleich eine ganze Wiese voller
Veilchen wachsen als Liebesdank für seine in eine Kuh verwandelte
Geliebte Io. Weiterlesen
Im tief verstummten Park, in warmer Frühlingsnacht Vor ihrer Rose süß die Nachtigall
erwacht: Die liebe Rose doch, nicht fühlt sie
und nicht dankt sie, Das Liebeslied verhallt, verschlafen nickt
und schwankt sie.
Singst du nicht ebenso der kalten Schönen
zu? Komm zur Vernunft, Poet, wohin nur irrtest
du? Sie hat den Dichter nicht gefühlt noch
wahrgenommen; Schau nur - sie blüht; doch sprich -
nie wird dir Antwort kommen.
Immer am Donnerstag vor Rosenmontag übernehmen
die
Frauen die Regimentschaft und rächen sich an den Männern, indem
sie z. B. die Krawatten abschneiden. Die weltliche und kirchliche Ordnung
ist heute auf den Kopf gestellt. Es herrscht ausgelassenes Feiern bis nach
Mitternacht.
Karoline
von Günderode [Günderrode] (1780-1806) geboren am 11.2.
Adonis Tod
Die Göttin sinkt in namenlosem Leide; Den Jäger traf des Thieres wilde Wuth; Die Rose trinkend von des Jünglings Blut, Glänzt ferner nicht im weißen Liljenkleide.
Das Abendroth der kurzen Liebesfreude Blickt traurig aus der Blume dunklen Gluth; Adonis todt im Arm der Göttin ruht; Das Schönste wird des kargen Hades Beute. (Das ganze Gedicht lesen)
Seit 1993 wird heute der von Papst Johannes Paul
II. eingeführte Welttag der Kranken begangen, der das Schicksal kranker
Menschen in den Blickpunkt rückt. Der 11. Februar ist der Tag, an
dem die Unbefleckte Jungfrau Maria zum ersten Mal dem Mädchen
Bernadette
Soubirous ((1844-1879, wird mit Rosenkranz dargestellt) in Lourdes
erschien. Neben einem Gottesdienst im Petersdom findet stets eine zentrale
Veranstaltung in einem jeweils anderen Land statt. 2008 findet er zum Gedenken
an die "150 Jahre Marienerscheinung" in
Lourdes
statt, wo unzählige Menschen seit 1858 zahlreiche Heilung, körperlicher
und noch mehr seelischer erlebten. Zum Höhepunkt der vielen Veranstaltungen
dort zählt der Besuch von Papst Benedikt XVI. Blumen waren und sind
ein beliebtes Mitbringsel beim Besuch eines kranken Menschen... Weiterlesen
12.
Charles
Darwin (1809-1882) geboren am 12.2.
Der britische Naturforscher Charles Darwin stammte
aus einer reichen Arztfamilie, die ihm ein finanziell sorgenfreies Leben
als Privatgelehrter ermöglichte. Nach dem Studium der Medizin und
Theologie fand er in der Naturforschung seine Bestimmung. 1831 lud ihn
Captain Robert Fitzroy ein, Naturforscher an Bord der HMS Beagle zu werden,
die auf eine fünf Jahre dauernde Reise aufbrach, um die Gewässer
um Südamerika zu erforschen. Darwin war der Begründer der modernen
Evolutionstheorie; sein Buch ‘Von der Entstehung der Arten’ veränderte
die Art und Weise, wie sich die Menschheit selbst und die Welt um sich
herum betrachtete, es beeinflußte die Entwicklung der modernen Naturwissenschaften
im allgemeinen und der Biologie im besonderen. Weiterlesen
(mit vielen Buchtipps) Buchtipp: Der
Schöpfung wunderbare Wege Das Leben des Charles Darwin von Irving
Stone, Willy Thaler Rowohlt 2005
Auguste Escoffier (1846-1935)
am 12.2. gestorben - 75. Todestag 2010
Georges Auguste Escoffier war ein französischer Meisterkoch ("Kaiser
der Köche"), der durch seine Publikation "Guide Culinaire" (Kochkunstführer)
Weltruhm erlangte. Sie gilt als die formale Grundlage der Kochkunst des
20. Jahrhunderts. Anders als seine Kollegen der damaligen Zeit vereinfachte
er die komplizierte Anrichteweise von Gerichten und machte sie leichter
und verdaulicher, widersprach der damaligen Auffassung, ein Menü müsse
aus einer Vielzahl von Gängen bestehen und bewies daß es vor
allem darum geht, den Geschmack einer Landschaft und einer Jahreszeit einzufangen.
Er führte die Aufgabenteilung ein: der Saucier macht nur Saucen, der
Rôtisseur nur Braten, der Gardemanger überwacht die Vorräte
usw. Er hat viele bedeutende Köche, die teilweise seine Schüler
waren, wie Antonin Carême, Jules Gouffé, Paul Thalamas, Paul
Jullemier, Eugène Herbodeau und Joseph Donon maßgeblich beeinflusst.
Escoffiers Geburtshaus
in Villeneuve-Loubet ist heute ein Museum der Kochkunst. Buchtipps:Kochkunstführer:
(Guide Culinaire Hand- und Nachschlagebuch der klassischen französischen
und der feinen internationalen Küche Pfanneberg 1993. Ist mit rund
5000 Rezepten bis heute sein Vermächtnis und eine schier unerschöpfliche
Fundgrube über die Zubereitung, Anrichtung und Garnierung von Speisen
/ Die
Welt dss Auguste Escoffier von Timothy Shaw Heyne 1994
13.
Basilis
(Basil) Besler (1561-1629) geboren am 13.2.
Der Apotheker, Sammler, Verleger Basilius Besler
war Besitzer der Apotheke "Zum Marienbild" in Nürnberg sowie eines
eigenen botanischen Gartens und eines Naturalienkabinettes. Er erhielt
1597 von Johann Konrad von Gemmingen, Bischof von Eichstätt den Auftrag,
auf dem Gelände der Willibaldsburg enen botanischen Garten anzulegen.
Mit der Unterstützung der Ärzte Joachim Camarius und Ludwig Jungermann
und dem berühmten Karl Clusius, der den Residenzgarten in Wien angelegt
hatte, pflanzte er in 8 Terassen auf ca. 1 ha den schon zu seinen Zeiten
berühmten Garten. Die 1084 Pflanzen stellt er mit 367 großformatigen
Kupferstichen in seinem Werk „Hortus Eystettensis“ auf 850 Seiten zumeist
in natürlicher Größe wieder; als Ordnungsprinzip nahm er
die saisonale Abfolge von Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Besler
war kein Wissenschaftler, deshalb beschränkte
er sich darauf, für jede Pflanze die Fundstelle in der Fachliteratur
anzugeben (Camerarius, Clusius, Bauhin, Fuchs, Tabernaemontanus, Lobelius
usw.) und sie mit ihrem lateinischen und altdeutschen Namen zu bezeichnen.
Der "Hortus Eysttensis" - Der
Garten von Eichstätt.
erschienen in einer Auflage von 300 Stück, war 1613 die erste Ausgabe
des modernsten Pflanzenbuches seiner Zeit und gibt den Stand vor dem eigentlichen
Einzug der überseeischen Flora wieder. Weiterlesen Buchtipp: Der
Garten von Eichstätt. 465 S. Taschen
Köln 2000 Nachdruck nach der handkolorierten Erstausgabe (1613) mit
einem Vorwort von D. Dressendörfer und K. W. Littger. Darwin - Literatur
14.
Valentinstag
Der 14. Februar, wer wüsste es nicht, ist
seit Jahrhunderten inoffizieller Festtag aller Verliebten. Es gibt Valentinskonfekt,
Valentinskarten, ein Parfum namens St. Valentin. Der Valentinstag ohne
Blumen ist für viele Frauen wie Weihnachten ohne Kerzen, Silvester
ohne Raketen (was nicht ausschließen soll, das SIE auch IHM einen
Blumenstrauß schenken kann). Der Brauch, am Valentinstag Blumen zu schenken,
geht zurück bis in die Antike - auf den Gedenktag der römischen
Göttin Juno (Schützerin von Ehe und Familie) am 14. Februar,
der an diesem Tag Blumen geopfert wurden und an dem Paare per Liebeslotterie
für ein Jahr verbandelt wurden (Lupercalia-Fest). Im Mittelalter passte der Klerus die bereits
bestehenden Feiertage und Bräuche dem christlichen Glauben an und
weil der 14.2. mit dem Tag der Enthauptung des heiligen Valentin fast identisch
war, nannte man nun den Tag der Verliebten "Valentinstag".
Weiterlesen Erzählende Buchtipps des Tages: Überraschung
am Valentinstag von Barbara Dobrick Schwarzer
Valentinstag Ein Kriminalfall aus dem Mittelalter von Günther
Bentele Picknick
am Valentinstag von Joan Lindsay Neurosen
zum Valentinstag von Francoise Cactus Sankt
Valentinstag Phantastische Erzählungen.von Walter DelaMare / Edward
Gorey Der
Valentinstagmörder von Rosi Kieffer / Reni Kieffer
15.
2010
ist am 15.2. Rosenmontag
Den Höhepunkt erreicht der Karneval in der
eigentlichen Fastnachtswoche vom schmutzigen Donnerstag (Weiberfastnacht)
über den Nelkensamstag, Tulpensonntag, Rosenmontag bis zum Veilchendienstag.
Dabei haben die Bezeichnung dieser "blumigen" Tage nichts mit Blumen zu
tun. Sprachforscher nehmen an, daß der "Rosensonntag" von "rasen"
kommt, weil am Rosenmontag das Narrenvolk vor Begeisterung "rast". (In
Bayern heißt der Rosenmontag übrigens manchmal noch "geiler
Montag", was aber - nicht so wie man denken könnte - etwas mit der
Liebe zu tun hat, sondern schlicht "ausgelassen" bedeutet). Aber der Karneval
hat trotzdem etwas mit Blumen und der Natur zu tun. Weiterlesen Karnevalsrosen
Gotthold
Ephraim Lessing (1729-1781) gestorben am 15.2.
Die Biene
Als Amor in den goldnen Zeiten Verliebt in Schäferlustbarkeiten Auf bunten Blumenfeldern lief, Da stach den kleinsten von den Göttern Ein Bienchen, das in Rosenblättern, wo es sonst Honig holte, schlief.
Durch diesen Stich ward Amor klüger, der unerschöpfliche Betrüger Sann einer neuen Kriegslist nach: Er lauscht in Rosen und Violen; Und kam ein Mädchen sie zu holen, Flog er als Bien heraus, und stach.
Eines der meistbesuchtesten Gräber auf dem
Montmartre-Friedhof in Paris ist das von Heinrich Heine. Auf dem Grabstein
sind seine eigenen Verse eingemeißelt - hier
lesen
Die Launen der Verliebten Der Käfer saß auf dem Zaun, betrübt; Er hat sich in eine Fliege verliebt. Du bist, o Fliege meiner Seele, Die Gattin, die ich auserwähle. Heirate mich und sei mir hold! Ich hab einen Bauch von eitel Gold. Mein Rücken ist eine wahre Pracht; Da flammt der Rubin, da glänzt der Smaragd. (Das
ganze Gedicht lesen)
In manchen Orten ist es Sitte, daß Aschermittwoch
Langschläfer mit grünen Ruten aus den Federn „gepfeffert” werden
("Pfeffertag"). Oder Kinder besuchen ihre Paten, geben ihnen ein paar Streiche
mit einer grünen Rute (Tannenzweige in Sachsen, Birkenreise in Harz
und Mecklenburg) und erhalten dafür Brezeln. Wacholder- und Fichtenzweige
wurden in Norddeutschland benutzt, wo dieser Brauch "Fuen hieß";
dort wurden die Langschläfer gepfeffert, bis sie sich mit Lebensmittelspenden
freikauften. Weiterlesen
18.
Johann Wilhelm
Ludwig Gleim (1719-1803) gestorben am 18.2.
Lied des Gärtners Ich armer Gärtner bin zufrieden, Ich bin es, und ich kann es sein! Viel Arbeit hat mir Gott beschieden, Und viel Bekümmernisd; allein, Auch Freuden; Freuden eine Menge, Ja, viele Freuden, ihm sei Dank! Und Freuden, wert, daß ich sie sänge Mit lautem Nachtigall-Gesang! (Das
genze Gedicht lesen)
Friedrich Stowasser (1928-2000)
gestorben am 19.2. - 10. Todestag 2010
Der österreichische Künstler, besser
bekannt als Friedensreich Hundertwasser, wurde, obwohl seine Mutter Jüdin
war, 1929 katholisch getauft; beide überlebten den Holocaust. Er war
Einzelgänger und reiste Zeit seines Lebens viel und gerne. In den siebziger Jahren ließ Hundertwasser
erste Architektur-Modelle anfertigen, beispielsweise die Modelle für
die Eurovisions-Sendung Wünsch Dir was, mit denen er seine Ideen der
Dachbewaldung, der Baummieter und des Fensterrechts veranschaulichte. 1985
wurde das bekannte Hundertwasser-Hauses in Wien an die Mieter übergeben,
in dem er diese Ideen erstmals verwirklichte. 1984 erhält er den Umweltschutzpreis
der Stadt Goslar. Eng verbunden mit Hundertwassers Philosophie einer Architektur
in Harmonie mit der Natur war sein ökologisches Engagement. Mehr
lesen Buchtipps Hundertwasser, Friedensreich Das
Paradies liegt um die Ecke 48 S. Pattloch 2002 Schöner Geschenkband
mit "ökologischen" Zitaten des Künstlers. Weitere
Buchtipps Linktipp: Quelle
und mehr - wikipedia Werk,
Texte, Ausstellungen und News
Die
Erdbeeren als Liebespflanze
Die erotische Komponente der Erdbeere geht soweit,
daß sie heutzutage den Platz des Apfels eingenommen hat, den Eva
damals Adam reichte. Die Form der Erdbeere erinnert deutlich an die weibliche
Brustwarze (daher auch der Name "Bresling" oder "Prestling"), ihr Rot an
die Lippen, ihre Größe ist exakt so passend, daß der Mund
- sie aufgenommen habend - nicht zu voll ist, was den Akt des Kauens unästhetisch
gestalten würde und süß ist sie, die Erdbeere! Die Erdbeeren
standen immer in enger Beziehung zu den Göttinnen der Liebe - lockend,
leuchtend und schön waren sie der Fruchtbarkeitsgöttin Freya
geweiht. Sie sind das Symbol der Weltlust und der Verlockung zur Sünde....
Weiterlesen
20.
Johann Heinrich
Voss (1751-1826) geboren am 20.2.
Der eine zieht den Duft der Rose vor, der andere liebt den Nelkenflor.
Bereits mit 24 Jahren hatte der am 20. Februar
1927 geborene Schüler von Jacques Fath und Cristóbal Balenciaga
sein eigenes Modehaus in Paris. Der große Modeschöpfer, Couturier
und Designer Hubert de Givenchy schuf Kleider, die Geschichte schrieben
- wie das „kleine Schwarze“, das Audrey Hepburn in dem Erfolgsfilm „Frühstück
bei Tiffany“ trug. Er kleidete die Herzogin von Windsor und Jackie
Kennedy genauso wie die Größen von Hollywood, von der Dietrich
und der Garbo bis zu Lauren Bacall und Liz Taylor. Ebenso wie der Haute
Couture galt seine Leidenschaft aber auch der Gestaltung von Häusern
und Gärten: seinem eindrucksvollen Besitz Château de Jonchet
mit den ausgedehnten Gartenanlagen oder seiner mediterranen Villa in Cap
Ferrat am St. Hospice "La Fiorentina". Nach seinem Abschied 1996 wurde
der „Aristokrat der Mode“ ganz zum passionierten Gärtner und Innendesigner.
Weiterlesen Buchtipp: Givenchy,
Ein Leben für die Schönheit von Francoise Mohrt Linktipp: "Blumige"
Mode und Stoffe
21.
2010
ist am 21.2. Funkensonntag
Funkensonntag ist immer der Sonntag nach dem Aschermittwoch. Nach altem
Brauchtum wird heute ein großer Funken (Haufen mit Reisig) gebaut,
an dessen Spitze eine Hexe ist. Wenn die Hexe brennt, sprüht es Funken.
Mit diesem Brauch sollte der Winter ausgetrieben werden.
Biikentag,
Piddersda, Bieken
Biiken ist Friesisch und heißt Feuer; in
Friesland werden am Vorabend vom Petritag (22.2.), dem "Piddersda" Strohfeuer
entzündet. Weiterlesen Linktipp: St.
Petri Feuer in St. Peter-Ording
Liebespflanze
Rosmarin
Der "Meertau", war in seiner griechischen Heimat
der Göttin Aphrodite geweiht. Als Sinnbild der Liebe und Treue war
Rosmarin seit der Zeit Karls des Großen in Europa als Hochzeitsblume
verbreitet. Dann wurde das symbolisch für die Treue stehende Rosmarin
schließlich "das" Hochzeitskraut (Anna von Kleve trug bei ihrer Hochzeit
mit Heinrich VIII im Jahr 1540 gar eine Krone aus Rosmarin), bis es durch
die Myrthe abgelöst wurde. Doch wird es heute noch von manchen Bräuten
im Kranz getragen. Weiterlesen Linktipps: Rosmarin-Rezepte Rosmarin-Gedichte
und -zitate Buchtipp: Thomsen, Evelyn
Gesund
und fit mit Ringelblume und Rosmarin
22.
Petritag,
Piddersda, Apostel Petrus
In alter Zeit war heute am Tag des Apostels Petrus
der bäuerliche Frühlingsbeginn; in Österreich / Tirol beging
man ihn als den "Tag des Kornaufweckens"; in manchen Gegenden zogen am
Petertag:die Kinder von Hof zu Hof und machten viel Lärm mit Glocken
und Rasseln, um Glück für das jetzt beginnende Naturjahr zu wünschen.
Weiterlesen
Andre Heller
(1947) geboren am 22.2.
"Erotik kommt von Erröten“ Am 22. Februar 1947 in Wien als Sohn eines
Zuckerbäckers geboren war Heller 1967 Mitgründer des ersten deutschsprachigen
Popsenders "Ö3"; 1968 einer der Autoren der legendären TV-Sendung
"Wünsch Dir was"; anschließend machte er Karriere als Sänger.
Berühmt wurde er aber auch für seine zahlreichen Projekte; so
plante er für die Bundesgartenschau 1985 in Berlin ein phantastisches
Bühnenbild aus 40.000 Pflanzen. In der Mitte war das Profil eines
"tätowierten Kopfes" mit der "Narrenkappe der Phantasie" zu sehen.
Weiterlesen Buchtipps: Augenweide.
Der Garten der Gärten 400 S. Brandstätter Wien 2002 Die
Zaubergärten des Andre Heller m. Fotografien v. Franz Hubmann
Brandtstätter Wien 1998 140 S. Brandstätter 1998 Linktipps: Privates Gartenparadies in
Gardone/Riviera Swarovski-Kristallwelten in Mattens
/Tirol
23.
Aphrodite
/ Venus, die Liebesgöttin
Aphrodite (Venus) , die der Sage nach aus dem
Schaum einer Muschel geboren, die "Schaumgeborene", ist die Göttin
der Liebe und Schönheit, der viele heute als "Liebespflanzen" geltende
Pflanzen geweiht sind. Aphrodite hat dem Menschen viele köstliche
Geschenke gebracht - die Liebe selbst und eine Reihe von Pflanzen, mit
denen die sinnlichen Genüsse geschmückt oder gewürzt werden
konnten. Sie gab all jenen - zumeist pflanzlichen - Getränken, Tinkturen
und Salben, die der Lust und Liebe schon damals zuhilfe kamen, ihren Namen
- Aphrodisia oder Aphrodisiaka. Die "Zaubermittel" der Aphrodite können
auch heute noch helfen, unsere Gefühlswelt intensiver zu genießen!
Weiterlesen Geschenktipps: Der
Kelim der Aphrodite von Frederik Hetmann Econ 1998 Venus
und Adonis 1 Audio-CD von William Shakespeare, Michael Rotschopf Argon
2004
24.
Wilhelm
Grimm (1786-1859) geboren am 24.2.
liebe, die innige zuneigung eines wesens zu einem
andern. erklärungen begegnen bei manchen schriftstellern: liebe aber heiszet auf deudsch (wie jederman
weis) nichts anders, denn von herzen einem günstig und hold
sein, und alle güte und freundschaft erbieten, und erzeigen. (aus dem Grimmschen Wörterbuch) Wilhelm Karl Grimm ( 1786 -1859 in Berlin)
war ein deutscher Sprach- und Literaturwissenschaftler sowie Märchen-
und Sagensammler. Der Lebenslauf und sein Werk war eng mit dem seines älteren
Bruders Jacob verbunden, worauf die oft gebrauchte Bezeichnung Gebrüder
bzw. Brüder Grimm hinweist. Berühmt wurden beide durch ihre Sammlung
"Kinder- und Hausmärchen" ( 2 Bde., 1812-1815), an deren Bearbeitung
Wilhelm besonderen Anteil hatte, und durch die Arbeit am "Deutschen Wörterbuch"
(ab 1838, 1. Bd. 1854). Märchen
und Zitate der Gebrüder Grimm Buchtipps: Grimm, Brüder Die
schönsten Märchen der Brüder
Grimm Janosch Janosch
erzählt Grimm's Märchen Meyer, Kai Die
Winterprinzessin: Ein unheimlicher Roman um die Brüder Grimm
Dr. Franz Burda (1903-1986)
geboren am 24.2.
Der Senator und Verleger Dr.
Franz Burda (1903-1986) gründete mit seiner Frau 'Aenne
Burda' den bekannten Burda-Verlag, der auch die Zeitschrift "Mein
schöner Garten" herausgibt. Der französische (!) Züchter
Meilland widmete ihm 1988 eine Rose 'Senator Burda' - weiterlesen
25.
Pierre Auguste
Renoir (1841-1919) geboren am 25.2.
"Blumen zu malen ruht mein Gehirn aus" Daß Monet ein Gartenliebhaber war, ist
allgemein bekannt, weniger aber, daß auch der französische Maler
Renoir einen eigenen Garten besaß und mit Monet in regem Austausch
diesen gestaltete. Weiterlesen Buchtipp: Renoir's
Garden von Derek Fell (engl.)
Die Rose ist "das" Symbol der Liebe - da könnte
man ein ganzes Buch darüber schreiben! Sie steht in der Beliebtheit
der Straußblumen immer noch an erster Stelle, symbolisiert im indischen
Tatra das Herz und galt im Mittelalter als bewährtes Liebesmittel.
Es wird berichtet, daß Eva, als sie aus dem Paradies vertrieben wurde,
heimlich eine Rose aus dem Paradiesgarten mitnahm und so die Rosen in unsere
weltlichen Gärten brachte. Weiterlesen
27.
John
Ernst Steinbeck (1828-1968) geboren am 27.2.
Der amerikanische Schriftsteller erhielt 1962
Nobelpreis für Literatur. Sein mit James Dean verfilmter Roman "Jenseits
von Eden" ist eine Schilderung des kalifornischen Landlebens.
Henry
Wadsworth Longfellow (1807 -1882 ) geboren am 27.2.
Longfellow studierte auf dem Bowdoin College und
war dort 1829-1835 Professor für Literatur. Um sich für diese
Stelle vorzubereiten, verbrachte er einige Jahre in Europa (auch in Deutschland),
lernte u.a. Deutsch, Niederländisch, Schwedisch und Finnisch. 1836-1854
folgte eine Professor an der Harvard University, die er niederlegte, um
sich ausschließlich literarisch zu betätigen. 1839 erschien
"Hyperion", ein auf deutschem Boden spielender Reiseroman. 1842 besuchte
er wieder Deutschland und traf auf Ferdinand Freiligrath (1810-1876), der
mehrere seiner Dichtungen dann ins Deutsche übersetzte. Der Rosenzüchter
Walsh benannte drei Rosen nach Figuren seines Lieblingsschrifstellers...
Weiterlesen
28.
Pflanzen
für erotisierende Bäder
Wenn der Körper beim erotisierenden Bad (manche
Kräuter wirken dabei direkt auf die Haut ein; andere dringen durch
die Haut in den Blutkreislauf und verursachen dort die Reaktion) ganz umschmeichelt
ist vom weichen, köstlich dampfenden Wasser und den Kräuterdüften,
vielleicht bei romantischem Kerzenlicht, mit Champagner, dann wird die
Seele bereit für die Liebe...! Weiterlesen Geschenktipp für sinnliche Badeerlebnisse:
Badebombe
- Sweet Darling
"Anziehende"
Düfte
Im Pflanzenreich werben die Blüten mit ihren
reichen Wohlgerüchen um Bestäubung, im Tierreich finden sich
die Partner über Duftmarken und -wolken. Auch die Menschen lassen
sich vom Duft beeinflußen. Viele Düfte werden als sinnlich betörend,
verführerisch, raffiniert, unwiderstehlich, anziehend, entrückend,
bezaubernd und liebreizend wahrgenommen. Wohlgerüche als Liebesstimulanzien
regen die innere Sekretion an und steigern die Hormonausschüttung
der Geschlechtsdrüsen. So bereiten sie dadurch das Unterbewußtsein
auf Sex vor. Viele Pflanzen wirken deshalb schon allein über den Geruchssinn
erotisierend. Es gibt viele Möglichkeiten, den Duft als "erotisierend"
einzusetzen! Weiterlesen Geschenktipp: Love
Dream Diese anregende Räuchermischung eignet sich sehr für
sinnliche Stunden zu zweit!
29.
Schalttag
Alle 4 Jahre haben wir ein Schaltjahr mit 366
anstatt 365 Tagen, den man dem Februar hinzufügt; der nächste
ist wieder 2012. Mehr lesen Geschenktipp des Tages: CD
Die Glücksschuhe / Der 29. Februar
Fische 18./19. Februar–20./21. März Fische - ist ein phantasievoller, selbstloser
Mensch. Attribut: Stiefmütterchen (Wie die Stiefmütterchen, die
es laufend in neuen Sorten gibt, versuchen Fische-Geborene sich dem Zeitgeist
anzupassen). Wasserlilien, Weiden, Nelken, Phlox, Schleifenblumen, Chrysanthemen,
Kamelien, Herbstzeitlose, Passionsblumen, Cosmeen, Mimosen, Jasmin, Mohn,
Lilien. Liebt Weihrauchduft.