1. Ist`s von Petri bis Lorenzi (10.) heiß,
dann bleibt der Winter lange weiß
4. Hitze an St. Dominikus - ein strenger Winter
kommen muß
Je mehr Domenikus schürt, um so
mehr man im Winter friert
Hitze an Sankt Dominikus ein strenger Winter
kommen muß.
5. Oswaldtag muß trocken sein,
sonst werden teuer Korn und Wein.
8. Bei Hitze an Sankt Dominikus ein strenger
Winter kommen muß.
10. Lorenzi
gut, einen schönen Herbst verheißen tut
Laurenz setzt den Herbst an die Grenz`.
Kommt Laurentius daher, wächst das Holz
nicht mehr.
Brennt zu Laurenzi dich der Stein, wird auch
gut die Ernte sein.
Ist Lorenz und Bertl schön, wird der
Herbst gut ausgehn
Sollen Trauben und Obst sich mehren, dürften
mit Laurenz die Wetter aufhören.
Laurenz muß heiß sein, soll der
Wein gut sein.
Ist Laurenz ohne Feuer, gibt's ein saures
Weinlein heuer.
Lorenz!, Sommer schwänz' di!
13. Wie das Wetter an Hippolyt, so es mehrere
Tage geschieht
13. Wie das Wetter an Kassian, hält
es viele Tage an
14. Leuchten vor Mariae Himmelfahrt die Sterne,
dann hält sich das Wetter gerne
15. Wie das Wetter am Himmelfahrtstag, so es
noch zwei Wochen bleiben mag
Wer Rüben will, recht gut und zart, sä`sie
an Maria Himmelfahrt
Maria Himmelfahrt klar Sonnenschein
bringt gerne guten Wein.
An Maria Himmelfahrt, das wisse, gibt es schon
die ersten Nüsse.
16. Wenn's an Joachim regnet, dann folgt ein
warmer Winter.
Wenn St.Rochus trübe schaut, kommen die
Raupen in das Kraut
19. Regnet es an St. Sebald, dann nahet
teure Zeit sehr bald
20. Wie der St. Bernhard ist, man auch
den September misst.
23. Waren die Hundstage
(24.7.-23.8.) heiß, bleibt der Winter lange weiß
24. Wie der Bartholomäustag sich hält,
ist der ganze Herbst bestellt
Gewitter um Bartholomä, bringen Hagel
und Schnee.
Liegt Reif um Bartel offen, so
ist ein warmer Herbst zu hoffen.
Bleibt St. Barthol im Regen steh'n, ist ein
guter Herbst vorauszuseh'n.
Ist Lorenz (10.) und Bartel schön, bleiben
die Kräuter noch lange stehn.
28. An Augustin gehen die warmen Tage dahin.
30. Bischof Felix zeiget an, was wir in 40
Tag' für Wetter han
31. St.Raimund treibt die Wetter aus.

Der August reift - der September greift
Der Tau tut dem August so not, wie jedermann
das täglich Brot,
Entzieht er sich gen Himmel, herab kommt ein
Getümmel
Fängt der August mit Donnern an, er's
bis zum End' nicht lassen kann
Fängt der August mit Hitze an, bleibt
sehr lang die Schlittenbahn.
Der Sonne im August ist nicht zu trauen
August-Donner hat die Kraft, dass er viel
Getreide schafft.
Dem August sind Donner nicht Schande, sie nutzen
der Luft und dem Lande
Der August muß Hitze haben, sonst Obstbaumsegen
wird begraben
Blühen im August Frühlingsblumen,
deutet das auf einen milden Winter
Trockener August ist der Bauern Lust.
Ists im August recht hell und heiß, so lacht der Bauer im vollen Schweiß.
Fängt der August mit Hitze an, bleibt
sehr lang die Schlittenbahn
Im August ein Höhenrauch - folgt ein strenger
Winter auch
Im August soll man den Knoblauch aus der Erde
nehmen
Im August Wind aus Nord - jagt unbeständigs
Wetter fort
Im August, beim ersten Regen, pflegt die Hitze
sich zu legen
Macht der August uns heiß - bringt der
Winter viel Eis
Nasser August macht teure Kost
Nie hat der September zu braten vermocht, was
der August nicht gekocht
So viel Nebeltage im Februar, so viel kalte
Tage im August
Viel August-Sonnenschein bringt guten Wein
Wenn der Kuckuck im August noch schreit, so
ruft er die teure Zeit
Stürmt es im August, so gibt es weder Wein
noch Most.
Je dicker die Regentropfen im August, desto
dicker der Most
Wenn im August viele Goldkäfer laufen,
braucht der Wirt den Wein nicht zu taufen.
Augustregen wirkt wie Gift, wenn er die reifenden
Trauben trifft
Stellt im August sich Regen ein, so regnet's
Honig und guten Wein.
Im August viel Regen, ist dem Wein kein Segen.