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November literarischer Gartenkalender 2019 Stundenbuch des Herzogs von Berry November

1.- 15. November - weiter zur zweiten Monatshälfte

Monatsthema: Tod und Trauer Thema Tod und Trauer

Bücherlisten des Monats: Buchtipps für Trauernde / Grabgestaltung
Linktipp: Friedhöfe für Spaziergänger


1. Erster November
Da draußen ist frühe Nebelnacht,
Die hat den Tag um Stunden bestohlen,
Hat aus den Fenstern Laternen gemacht.
Ich möchte mir den Mond herholen,
Daß ich einen hätt', der ewig lacht,
Denn die Nacht ist wie ein schwarzes Bett.
Dort hat der Tod, wie auf Lagern aus Kohlen,
Gedankenlos als Dieb seine Ruhestätt'.
Weiß nicht, ist die Stadt draußen klein oder groß,
Ob Menschen drin hausen, oder bin ich allein,
Denn ein jeder Tag schwarz wie der Fluß fortfloß,
Und beklagt gingen viele zur Nacht hinein.
Auch Vater und Mutter haben gefragt,
Und niemandem wurde der Weg gesagt.
Auch Vater und Mutter wurden zu Stein,
Ein Stein, der sich über dem Grabe schloß.
Drauf lese ich heut' ihre Namen bloß,
Nur noch die Namen sind beide mein.
Woher sie kamen, wohin sie gingen,
Ich kann die Nacht nicht zum Reden zwingen.

(Max Dauthendey, 1867- 1918)

2.

Monatsthema Tod und Trauer Georg Trakl (1887-1914)

Allerseelen
Die Männlein, Weiblein, traurige Gesellen,
Sie streuen heute Blumen blau und rot
Auf ihre Grüfte, die sich zag erhellen.
Sie tun wie arme Puppen vor dem Tod.
O! wie sie hier voll Angst und Demut scheinen,
Wie Schatten hinter schwarzen Büschen stehn.
Im Herbstwind klagt der Ungebornen Weinen,
Auch sieht man Lichter in die Irre gehn.
Das Seufzen Liebender haucht in Gezweigen
Und dort verwest die Mutter mit dem Kind.
Unwirklich scheinet der Lebendigen Reigen
Und wunderlich zerstreut im Abendwind.
Ihr Leben ist so wirr, voll trüber Plagen.
Erbarm' dich Gott der Frauen Höll' und Qual,
Und dieser hoffnungslosen Todesklagen.
Einsame wandeln still im Sternensaal
.
Weitere Trakl-Gedichte

Gertrude Jekyll (1843-1932) - geboren am 2.11.

Die Liebe zum Garten ist ein Same,
der, einmal gesäet, nie wieder stirbt,
sondern weiter und weiter wächst
- eine bleibende und immer voller strömende Quelle der Freude.


3.

August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798-1874)

Der Gärtner spricht mit fröhlichem Sinn:
Du harter November, nimm's immer hin!
Ich hab gesorgt schon treu und gut,
Und was jetzt still in der Erde ruht,
das wird bei des Lenzes Wehen auferstehen.


4.

Monatsthema Tod und TrauerKlabund (eigentl. Alfred Henschke, 1890-1928) geboren am 4.11.

Totenklage
Ich traf den Engel von der Mondkohorte
Am Friedhofstor. Er führte mich die Pfade.
Er badete in meinem Tränenbade
Die Trauerweide, die am Grabe dorrte.

Ihr toter Leib ist noch wie Sonnengnade.
Die Blumen sprießen hell in seinem Horte.
Aus seiner weit emporgerissenen Pforte
Treten Kamelie, Rose, Dahlie, Rade.

(Das ganze Gedicht lesen)
Weitere Klabund-Gedichte

5.

Heinrich Freimuth (1836-1895) - geboren am 5.11.

Die Rose unter den Rosen (Auszug)
Wie so frühe streifst du, Mädchen,
Durch die Gärten voller Rosen,
Streifst du durch die dunk'len Büsche
Leichten Schritts auf weichen Moosen?
Trägst im Schürzchen, trägst am Busen
Rote Rosen, laß doch sehen!
Wehe dir, du schöne Diebin,
Wenn die Gärtner dich erspähen!
Warum raubst du von den Sträuchen
Mehr und mehr? O laß sie blühen!

Das ganze Gedicht lesen

6.

Monatsthema Tod und Trauer Ägyptisches Totengebet

Gewähre,
daß ich ein- und ausgehe in meinem Garten,
daß ich mich kühle in seinem Schatten,
daß ich Wasser trinke aus meinem Teich jeden Tag,
daß ich lustwandle am Ufer meines Teiches ohne Unterlaß,
daß meine Seele sich niederlasse auf den Bäumen,>
die ich gepflanzt habe,
daß ich mich erquicke unter meinen Sykomoren.


7.

Arno Holz (1863-1929)

Unter dunklen, treibenden Novemberwolken
verdämmert die Haide.
Gebückt,
am Wegrand,
sitzst du und starrst
auf deine welken Hände.
Lebst du noch?
Gemartert,
im Dornenstrauch,
zittert ein letztes Blättchen!


8.

Victorien Sardou (1831-1908) gestorben am 8.11.

O zarte Hände, sanft und unschuldig,
o Hände, zu Schönem und Gutem geschaffen,
Kinder zu streicheln, Rosen zu pflücken,
gefaltet für Unglückliche zu beten,
also in Euch, die die Liebe gestärkt,
hat Gerechtigkeit ihre heiligen Waffen gelegt?
Ihr habt getötet, o siegreiche Hände,
o zarte Hände, sanft und unschuldig!


9.

Iwan S. Turgenjew (1818-1883) - geboren am 9.11.

Und wenn du noch so oft
an ihre Türen klopfst,
die Natur wird
nie erschöpfend
Auskunft geben
.

10.

Friedrich von Schiller (1759-1805) geboren am 10.11. - 260. Geburtstag 2019

Es kann der Frömmste
nicht in Frieden leben,
wenn es dem Nachbarn nicht gefällt!

Weitere Schiller-Zitate und Gedichte

Zusammen mit Goethe wurde der Dramatiker, Lyriker, Erzähler, Historiker, Philosoph, Journalist, Redakteur, Übersetzer und Herausgeber Friedrich Schiller zum Inbegriff der Weimarer Klassik. Weniger bekannt ist, daß Schiller wie Goethe seinen Garten liebte - mehr darüber bei seiner Kurzbiografie Schiller

11.

Monatsthema Tod und Trauer Hans Christian Andersen (1805-1875)

Eine Rose von Homers Grab
In allen Liedern des Orients erklingt die Liebe der Nachtigall zu der Rose. In den schweigenden, sternklaren Nächten bringt der geflügelte Sänger seiner duftenden Blume eine Serenade dar. Nicht weit von Smyrna, unter den hohen Platanen, wo der Kaufmann seine belasteten Kamele treibt, die stolz ihre langen Hälse erheben und schwerfällig über eine Erde stampfen, die heilig ist, sah ich eine blühende Rosenhecke. Wilde Tauben flogen zwischen den Zweigen der hochstämmigen Bäume, und die Flügel der Tauben glänzten, wenn ein Sonnenstrahl darüber hinglitt, als seien sie aus Perlmutter gemacht. In der Rosenhecke war eine Blüte von allen die schönste, und für sie sang die Nachtigall von ihrem Liebesschmerz, aber die Rose war stumm, nicht ein Tautropfen lag, wie eine Träne des Mitleidens, auf ihren Blättern, sie neigte sich auf ihrem Zweige über einige große Steine. "Hier ruht der Erde größter Sänger!" sagte die Rose, "über seinem Grabe will ich duften, meine Blätter will ich darauf verstreuen, wenn der Sturm sie mir abstreift."
(Den ganzen Text lesen)

12.

Richard Schmidt-Cabanis (22.6.1838 - 12.11.1903) - gestorben am 12.11

Nützet sie weise, die seligen Stunden,
Pflücket die Rosen im Schimmer des Tau's!
Rasch, wie die flüchtigen, süßen entschwunden,
Welket die Blüte im Sturmesgebraus!
Kälter in Schmerzen
Werden die Herzen,
Stumm sind die Klänge, das Lied ist aus!


13.

Monatsthema Tod und TrauerLudwig Uhland (1787-1847) gestorben am 13.11.

Auf den Tod eines Kindes
Du kamst, du gingst mit leiser Spur,
ein flücht'ger Gast im Erdenland.
Woher? Wohin? Wir wissen nur:
aus Gottes Hand in Gottes Hand.

Weitere Uhland-Gedichte

14.

Georg Wilhelm Friedrich Hegel (1770-1831) gestorben am 14.11.

Ein großer Park dagegen,
besonders wenn er mit chinesischen Tempelchen, türkischen Moscheen,
Schweizerhäusern, Brücken, Einsiedeleien und wer weiß
mit was für anderen Fremdartigkeiten ausstaffiert ist,
macht für sich selber schon einen Anspruch auf Betrachtung;
er soll für sich selbst etwas sein und bedeuten.

(Das ganze Zitat lesen)


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