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| Darwin stammte aus einer reichen Arztfamilie,
die ihm ein finanziell sorgenfreies Leben als Privatgelehrter ermöglichte.
Nach dem Studium der Medizin und Theologie fand er in der Naturforschung
seine Bestimmung. 1831 lud ihn Captain Robert Fitzroy ein, Naturforscher
an Bord der HMS Beagle zu werden, die auf eine fünf Jahre dauernde
Reise aufbrach, um die Gewässer um Südamerika zu erforschen.
In dieser Zeit besuchte Darwin die Inselgruppe Galapagos. Sein Buch "Die
Reise der Beagle" wurde nach seiner Rückkehr nach England veröffentlicht
und verschaffte ihm einen Namen in der Wissenschaft. Darwin war der Begründer
der modernen Evolutionstheorie; sein Buch ‘Von der Entstehung der Arten’
veränderte die Art und Weise, wie sich die Menschheit selbst und die
Welt um sich herum betrachtete, es beeinflußte die Entwicklung der
modernen Naturwissenschaften im allgemeinen und der Biologie im besonderen.
Darwin heiratete 1839 seine Kusine Emma Wedgwood; das Ehepaar hatte 10
Kinder (von denen drei früh starben); um vor diesen Ruhe zu haben,
marschierte Darwn z. B. auf seinem "Thinking Path" im Garten seines Hauses
Down House, heute Museum, entlang. Auch für Botaniker und Gärtner
ist sein Werk interessant - siehe Büchertipps unten!
2009 jährt sich der Geburtstag des britischen
Naturforschers Charles Darwin zum 200. Mal und die Veröffentlichung
seiner erfolgreichsten, aber umstrittenen Publikation zum 150. Mal.
Mit vielen Veröffentlichungen und Veranstaltungen werden die Verdienste
des Forschers, der mit seinen Ergebnissen die Grundlage der modernen Evolutionstheorie
gelegt hat, gewürdigt.
Ihm gewidmete Rose:
Alles, was gegen die Natur ist, hat auf die Dauer keinen Bestand. Die natürliche Auslese sorgt dafür, dass immer die Stärksten oder die am besten Angepassten überleben. Wenn wir jedes Produkt der Natur als etwas ansehen, das eine Geschichte hat, und in jeder komplexen Struktur und Verhaltensweise das Gesamtergebnis vieler für seinen Besitzer nützlicher Abänderungen erblicken, in derselben Weise etwa, wenn wir auf eine bedeutende mechanische Erfindung als Gesamtergebnis von Arbeit, Erfahrung und Verstand, vielleicht gar Fehler einzelner Arbeiter ansehen; wenn wir in solcher Weise die Lebewesen betrachten, um wieviel interessanter – ich spreche aus Erfahrung – wird das Studium der Naturwissenschaft werden. Buchtipps: Darwin-Bibliografie
Erstmals im Taschenbuch: die vollständige Ausgabe der "Autobiographie" des großen Naturforschers Charles Darwin war ein fleißiger Briefeschreiber. Er hat im Laufe seines Lebens mit über 2000 Personen korrespondiert und mehr als 7500 Briefe verfaßt. Die von Frederick Burckhardt vorgelegte repräsentative Edition versammelt Briefe aus den Jahren 1822 bis 1859. Anders als das sorgfältig überarbeitete Tagebuch der Beagle-Reise oder die wissenschaftlichen Werke zeigen die oft begeisterten Schilderungen von Erlebnissen und Entdeckungen Darwin als einen Menschen von besonderer Spontaneität. Die Briefe - lebendig und anschaulich geschrieben - eröffnen einen faszinierenden Blick nicht nur auf den Forscher und seine wissenschaftlichen Erkenntnisse, sondern auch den Privatmann, den Sohn, Bruder, Familienvater und Ehemann. Ein ausführlicher Kommentar und eine Übersicht über die Briefpartner ordnen die Briefe in ihren historischen Kontext ein. Das Vorwort von Stephen Jay Gould führt in Leben und Werk Charles Darwins ein. Warum gibt es so viele verschiedene Pflanzen, Tiere und Menschen? Wie lassen sich ihre Eigenschaften auf natürliche Weise erklären? Diese erste deutsche Übersetzung erschien wenige Monate nach der englischen Erstausgabe und stammt von dem bedeutenden Paläontologen Heinrich Georg Bronn, der sie durch Anmerkungen und ein ausführliches Schlusswort bereicherte. Damit inspirierte er nicht nur Darwin zur Weiterentwicklung seiner Theorien, sondern Bronns Kommentare wurden richtungweisend für die nun einsetzenden Kontroversen über den Darwinismus. Ergänzend wird der Band durch eine neue Einführung von Thomas Junker. Der Band präsentiert die erste Veröffentlichung und weitere frühe Schriften Darwins, die seine ersten Schritte zu einer umfassenden Theorie der Evolution markieren und gewissermaßen die Vorgeschichte der Origins of Species erzählen. Der Kommentar beleuchtet nicht nur die historischen Hintergründe, begrifflichen Weichenstellungen und Darwins Arbeitsweise, sondern dokumentiert auch einen seltenen Fall echter wissenschaftlicher Fairneß. ![]() Dieses Leseprojekt für die Klasse 4/5 informiert umfassend über das Leben von Charles Darwin und seine Evolutionstheorie und enthält zahlreiche Aufgaben zum Leseverständnis. Zusätzliches Material in diesem Heft: Lernstationen zum Thema Indianer. Mit hintergründigem Humor und einer bestechenden Mischung aus historischen Fakten und packendem Erzählstil schildert Jürgen Brater das Leben des kontroversen Philosophen, Naturforschers und Evolutionstheoretikers. Lebensbaum mit dem Menschen als Krone oder Entwicklung nach allen Seiten? Bredekamp befragt Darwins Evolutionstheorie und ihre Bilder. Ein Tag im Leben des Charles Darwin - ein biografisches Porträt In diesem spannenden, witzigen und lehrreichen Buch erklärt Bas Haring,was American Football mit Bären zu tun hat,warum es nicht von Vorteil ist, unsterblich zu sein, wie Kaninchen lange Ohren bekommen und weshalb noch nie jemand ein leuchtendes Stinktier gesehen hat. Kopernikus, Kepler, Galilei, Newton ... ihnen allen macht Darwin einen Strich durch die Rechnung, freilich ohne es selbst zu wollen. Er durchbricht mit seiner Evolutionslehre das Lieblingsdenkmuster der Naturwissenschaft, wonach in der Natur alle Prozesse mit vorhersagbarer Notwendigkeit ablaufen. Welche Konsequenzen hat das für die Naturwissenschaften? Welche für die christliche Schöpfungslehre? Der Biologe Steve Jones, einer der weltweit führenden Darwin-Experten erzählt die große Geschichte von Darwins Leben und seiner Idee als Geschichte von vielfältigen, zum Teil spektakulären Einzelentdeckungen. So fügen sich die botanischen, zoologischen, verhaltensbiologischen, anatomischen, gar psychologischen Beobachtungen zur wirkmächtigen Evolutionstheorie. Prof. Dr. Dr. h.c. Volker Mosbrugger ist Direktor des Senckenbergischen Forschungsinstitutes und Naturkundemuseums in Frankfurt und hat hier Lebensweg und Werk Darwins mit den wichtigsten Fakten, schon für Kinder ab 12 Jahre verständlich, zusammengestellt und auf den Punkt gebracht. Er schreibt: "Charles Darwin war nicht nur ein wissenschaftliches Jahrhundertgenie, sondern auch ein äußerst liebenswürdiger Mensch, Ehemann und Vater. Und er war in jungen Jahren ein Abenteurer, der an Bord des Forschungsschiffs "Beagle" von 1831 bis 1836 die Welt umsegelte". In seiner Autobiografie stellte Darwin selbst lapidar fest, "dass nichts für die Entwicklung seines Geistes schlimmer hätte sein können als die Schule, die er besuchte. Und die er auf Wunsch des Vaters vorzeitig beendete, da seine Leistungen nicht berauschend waren". Der Leser erfährt in sechs Kapiteln, was Darwin erlebt hat und wie er zu seiner neuen Theorie über die Entstehung und Entwicklung der Arten gekommen ist und auch, was deren Kernaussagen sind. Mosbrugger läßt zum größten Teil Darwin in Originaldokumenten wie Tagebuch, Notizbuch und Briefwechsel mit Freunden selbst zu Wort kommen und kommentiert diese kurz in Einleitungen und Überleitungen. Das Buch - mit einem Personenverzeichnis im Anhang mit den schönen Illustrationen des Frankfurter Cartoonisten Hans Traxler ist auch in optischer Hinsicht ein Lesevergnügen. Biografie, Reisebericht und Wissenschaftsreport in einem. Zum Darwin-Jahr 2009 hat der Autor Luca Novelli ein besonderes Projekt gestartet. Unterstützt von WWF und UNESCO, wiederholt er Darwins legendäre Reise mit der Beagle und beschreibt, wie sich die Welt seit damals verändert hat. Dabei lässt er den Abenteurer und Forscher selbst zu Wort kommen und von seinen bahnbrechenden Entdeckungen berichten. Eine brillante Mischung aus Reisetagebuch und Abenteuerroman! Aufwändig gestaltet und hochwertig ausgestattet mit einer Fülle informativer Skizzen, Tierzeichnungen, Farbfotos und Ausklappseiten mit tollem Kartenmaterial. Den Regenwürmern hat er ein Denkmal gesetzt, fleischfressende Pflanzen gefüttert und jahrelang Entenmuscheln studiert – heute ist er als der geistige Vater von Evolutionstheorie und Abstammungslehre weltberühmt. Die Rede ist von Charles Darwin. Wer war dieser Naturforscher? Angela und Karlheinz Steinmüller zeichnen Darwins Lebensweg nach, lassen uns teilhaben an seinen Unternehmungen und Erfolgen – aber auch an seinen Rückschlägen und Selbstzweifeln. Detailreiches Bildersachbuch über den Menschen Darwin und seine bahnbrechenden Ideen. In Romanform die sehr persönliche Geschichte des jungen Bürgersohns, der, von der Musik und Theologie herkommend, zu einem der bedeutendsten Wissenschaftler des 19. Jahrhunderts heranwuchs. Kurz kommentierte Stellen aus Darwins Werk. Julia Voss, Darwin-Spezialistin und Kunstredakteurin der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, hat aus dem umfangreichen Reisetagebuch Darwins die schönsten und bedeutendsten Passagen ausgewählt. In ihrem Nachwort gibt sie einen Überblick über Leben und Werk des großen Naturforschers. Unterhaltsame Anekdoten aus Darwins abenteuerlichen Leben und anschauliche Beschreibungen seiner Versuche lassen Kinder die Entstehung seiner revolutionären Thesen nachvollziehen. Interessante Fakten über aktuelle Forschungen z.B. in der Gentechnik machen den Zusammenhang zwischen Darwins Erkenntnissen und der Wissenschaft der Gegenwart begreifbar. Ab 10 Jahren. Lukas (Schüler, Außenseiter, Träumer) hat eine Erbkrankheit, er ist »Bluter«. Er will den Ursprüngen seiner Krankheit auf die Spur kommen und beamt sich aus dem langweiligen Biologieunterricht direkt in die Arbeitsräume der Wissenschaftler von Mendel und Darwin bis hin zu Watson und Crick. Und erfährt dadurch auf amüsante, direkte Weise die Grundlagen der Biologie bis zur modernen Genetik - er ist bei den atemberaubenden Entdeckungen der Menschheit sozusagen live dabei. CD-Tipps:Linktipps
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© Text und Design 1999-2010: Maria Mail-Brandt | © Musik: B. Krueger | URL: http://www.garten-literatur.de