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Während seiner Buchhändlerlehre (1895 - 1898) in Tübingen
erschienen schon seine ersten Gedichte; 1899 wird er Buchhändler und
Antiquar in Basel. Nach seinem ersten großen Erfolg mit "Peter Camenzind"
(ein Hymnus auf die von der fortschreitenden Urbanisierung bedrohte Natur)
konnte Hesse dann als freier Schriftsteller leben.
Der Romanschriftsteller und Nobelpreisträger hatte etwa die Hälfte seines Lebens einen eigenen Garten und schildert so aus der Praxis heraus gärtnerische Tätigkeiten in seinen Prosa- und Poesietexten. In salopper Gartenkleidung, mit Strohhut und offenem Hemdkragen, war Hermann Hesse Anfang Juli 1958, ein Jahr nach seinem 80. Geburtstag, auf der Titelseite des Magazins „Der Spiegel“ abgebildet, auf einem charakteristischen, wenn auch zwanzig Jahre alten Porträtfotos seines Sohnes Martin. 1905 erwarb Hesse in Gaienhofen am Bodensee ein eigenes Haus mit Garten
- der erste seines Lebens. Aus dieser Zeit haben sich Fotos erhalten, auf
denen man Hesses vierjährigen Sohn Bruno mit einem Kinderspaten dem
Vater beim Umgraben des Bodens nacheifern sieht.
1919 mußte er das Haus und seine Familie aufgeben und ganz
neu anfangen.
1935 verfaßte er die Verserzählung „Stunden im Garten“
, mit einigen hundert Hexametern, jener Gedichtform der Antike also, die
schon Homer, später auch Goethe verwandte.
Linktipps:
(nach Voranmeldung zu besichtigen) Hesse war außerdem ein leidenschaftlicher Maler, die Landschaft seiner Tessiner Wahlheimat
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Es tut gerade in schwerer Zeit nichts
so wohl, als sich der Natur hinzugeben,
nicht passiv oder genießend, sondern
schaffend.
© Text und Design 1999-2010: Maria Mail-Brandt | © Musik: B. Krueger | URL: http://www.garten-literatur.de