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Gertrude Jekyll war als Malerin ausgebildet,
sehr belesen, in ihrer Jugend viel gereist und sie stand im Meinungsausstausch
mit einigen führenden Künstlern und Intellektuellen ihrer Zeit.
Durch ein Augenleiden widmete sie sich ausschliesslich der schönen
Kunst des Gartenbaus - ohne professionelle Ausbildung. Sie
entwickelte das Anlegen von Staudenbeeten mit ihrem feinen Gefühl
für Farbabstufungen und gezielt gesetzte, wirkungsvolle Kontraste
zu einer künstlerischen Disziplin weiter. Jekyll war eine der ersten,
die vorschlug, Beete und wegbegleitende Pflanzungen in einer Farbe zu gestalten;
ihre Verwendung der Stauden wurde für viele zum Vorbild. 1881 schrieb
sie ihren ersten Artikel in "The Garden" ( über 1000 im Laufe ihres
Lebens in verschiedenen Publikationen, 1930 noch 43 Artikel für "Gardening
Illustrated"). 1889 traf sie den Architekten Edwin Lutyens; eine fruchtbare
Zusammenarbeit begann - er entwarf die Gebäude und die räumliche
Gestaltung der Gärten, sie die Bepflanzung. Lutuyens (1869-1944) entwarf
(1896) auch ihr Haus, Munstead Wood, das sie in ihren Büchern "Wood
and Garden" (1899) und "Home and Garden" (1900) beschreibt.
Auf der Ausstellung "Die Gärten von Eden" in Gent 2000 wurde sie neben dem französischen Gartenarchitekt Andre Le Notre als lebensgroße Figur dargestellt. Einer ihrer berühmten, heute zu besichtigender Gärten ist der von Hestercombe. Der
englische Rosenzüchter Austin widmete ihr 1986 eine Rose:
'Gertrude Jekyll' Bücher von und über Gertrude JekyllLinksGertrude Jekyll Biographie (gardenvisitcom engl.) Und noch eine Biographie (historic gardens,engl.) Gertrude Jekyll im Garden Museum (engl.) Online-Version ihres Buches: Roses for English Gardens (engl.)
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"Typisch englische" Geschenkideen: Burts Kartoffel Chips Burts Potato Chips sind "deep fried", fettreduziert, glutenfrei und für Vegetarier geeignet. 150 g Tüte. FCC Cracker hergestellt in Ann-Marie Days' Fine Cheese Company im südenglischen Bath - in verschiedenen Sorten erhältlich. Denby Teekanne braun bzw. blau Das Design des legendären Classic Denby Teapot wurde 1922 in England zum Patent angemeldet. Schon auf den Tea Parties der "Roaring Twenties" war der Denby Teapot ein "must". Bemerkenswert ist dessen Eigenschaft zu verhindern, dass auch nur ein einziger Tropfen von der Spitze des Ausgießers herabtropft. Die klassische Form des Denby Teapot ist bis heute kaum verändert worden. Nutscene Gardentwist Die schottische Firma versorgt seit 1922 britische Gärtner mit Gartenschnur und -zubehör. Man besaß seinerzeit das Patent für Spulen, die sich aus der Mitte heraus abwickelten. Der Firmenname leitet sich vom grünen Zwirn ab, der sich aufgrund seiner Farbe kaum von den Pflanzen abhob und damit nicht gesehen (not seen=nutscene) wurde. Haws Giesskanne Die in den englischen West Midlands beheimatete Firma HAWS stellt seit 1885 handgefertigte Gießkannen hoher Qualität her. Diese häufig kopierten Kannen im traditionellen Design des 19. Jahrhunderts sind feuerverzinkt, pulverbeschichtet und dadurch sehr gut gegen Korrosion geschützt. Sie sind mit ihren zwei Griffpunkten vorzüglich ausbalanciert. Die Messingbrause ist auswechselbar. Haws Zerstäuber Für Pflanzen, die trotz feuchter Erde zu vertrocknen drohen. |
© Text und Design 1999-2010: Maria Mail-Brandt | © Musik: B. Krueger | URL: http://www.garten-literatur.de